Waiting For Louise: Me And My Telecaster 

Zurück I love my telecaster Unten

Da hatte ich mit Mick Green von den Pirates und Wilko Johnson (Ex Dr. Feelgood) doch glatt zwei legendäre Master der telecaster vergessen! Asche auf mein Haupt.
(30.08.2009)

Meine Lieblinxgitarre - und einige mehr oder weniger bekannte Künstler, denen es auch so geht und die dieses wunderschöne Instrument sogar mit auf das Plattencover genommen haben!

Die ursprüngliche Idee kam mir bereits vor einiger Zeit, als ich was ber "Born To Run" vom Boss geschrieben habe. Aber erst die zufällige Wiederentdeckung von Charlie Dore, nachts im TV bei Bayern 3, hat die Seite entstehen lassen. Ich bin da mal sehr gespannt, was sich da im Laufe der Zeit noch ansammeln wird. Erstmal muss ich aber aus der langen Liste von Roy Buchanan-Covers das richtige aussuchen!
(01.07.2006)

Hier darf auch nicht der Hinweis auf meine private Telecastersammlung auf der Rusty-Nails-Homepage fehlen!!!


Aztec Camera: "Somewhere In My Heart" (WEA, 1988)
Eine Maxi-Single der schottischen Band, die zu dieser Zeit im Prinzip eigentlich nur aus dem auf dem Cover mit einer Tele abgelichteten Roddy Frame bestand. Die Platte habe ich kürzlich für kleines Geld in der Grabbelkiste entstanden, obwohl Maxi-Singles, vor allem mit Remixen von Liedern der normalen Alben, eigentlich nicht mein Ding sind. Grund ist vielmehr ein exklusives (?) Lied der B-Seite: "Jump", natürlich im Original von Van Halen, aber hier von Roddy live mit der Akustikgitarre vorgetragen. Die Version hatte ich damals im Radio gehört und auch selber bei diversen W4L-Konzerten gerne zur Überraschung und Erheiterung des Publikums gespielt. Eine Arrangement-Idee quasi geklaut von einem Dieb!
(14.04.2014)
Makin' Time: "Two Down" (Fab, 1986)
Eine wenig bekannte britische Band, die ich in den 80ern sogar mal in Voerde in einer Kellerdisco live erlebt habe - wenn ich mich da jetzt richtig erinnere. Die Besetzung bestand aus - oh wie überraschend - Gitarre (Tele!), Bass, Orgel (Farfisa? Vox?) und Schlagzeug. Gespielt wurde sowas wie modernisierte Beatmusik: also vielleicht so etwas wie 60er/80er-Fusion. An der Orgel war die liebreizende Fay Hallam dabei, am Bass Martin Blunt, der später mit den Charlatans ein klein wenig mehr Erfolg hatte ... und jetzt fällt's mir auch wieder ein: gesehen & gehört hatte ich damals nicht Makin' Time, sondern jene Band, die Fay Hallam dann in den 90ern mit ihrem Gatten Graham Day hatte: das waren die (legendären?) Prime Movers.
(21.12.2011)
Jim Lauderdale: "Patchwork River" (Thirty Tigers, Mai 2010)
mehr über "Patchwork%20River" Nach "Headed For The Hills" (2004) ist dies hier bereits die zweite Kooperation mit Grateful Dead-Texter Robert Hunter über Albumlänge. Die Kombination Indianer & Tele hatten wir ansonsten schon mal bei Eddie Clearwater.
Die Musik? Wieder etwas mehr "Rock" und weniger "Honky Tonk" als auf den letzten Lauderdale-Alben, was mir (momentan) eher entgegenkommt. Die Band ist (wie immer bei Jim Lauderdale) vom Feinsten: u.a. sind Trommler Chad Cromwell (Neil Young), Telecastergott James Burton (Elvis P., Elvis C., Gram & Emmylou), Steelgitarrist Al Perkins (Manassas, Emmylou), Trommler Ron Tutt (Elvis P., Elvis C., Jerry Garcia, Emmylou), Bassist Gary Tallent (Bruce Springsteen) und Sängerin/Songschreiberin Patti Griffin dabei.
Gute Zutaten und gute Zubereitung garantieren hier eine äußerst schmackhafte Mahlzeit!
(31.07.2010)
Robyn Hitchcock & The Egyptians: "Element Of Light" (Glassfish, Sept. 1986)
mehr über "Element%20Of%20Light" Mir fehlt hier ein wenig der Überblick, aber das ist anscheinend das erste Studioalbum, das unter dem Zusatz "& The Egyptians" erschienen ist, aber auf jeden Fall das letzte vor dem Wechsel zum Major A&M für das Album "Globe Of Frogs".
Beim CD-Reissue von "Elements Of Light" (ACHTUNG! Auch CDs gibt es jetzt schon so lange, dass man sie wiederveröffentlichen muss!) wurde übrigenz das Bild mit der Telecaster auf die Frontseite gepackt. Meine alte Glassfish-CD hat noch das Bild mit der wilden Grimasse vorne auf dem Cover (bitte Maus-Schubsen über dem Cover!). Dieses Verwirrspiel hat dann dazu geführt, dass ich meine Absicht, Robyn auf dieser Telecaster-Seite unterzubringen, erst einmal nicht umsetzen konnte, weil ich mir im Plattenladen leider nur gemerkt hatte, dass es eine Hitchcock-Platte mit Tele gibt, aber nicht welche. Doch jetzt konnte endlich eines der letzten Mysterien des Rock'n'Roll aufgeklärt werden!
(16.05.2010)
Tim Rose: "Love: A Kind of Hate Story" (Capitol, 1970)
mehr über "Love%3A%20A%20Kind%20Of%20Hate%20Story" Das Album des unbekanntesten der großen drei Tims der Singer/Songwriter-Kunst (die anderen beiden sind natürlich Tim Hardin und Tim Buckley!) steht zwar schon lange bei mir im Plattenschrank, aber der Telebezug sprang mir erst kürzlich in's Auge. Vielleicht ist es nicht deutlich zu erkennen, aber es gibt hier 12 mal ein in typischer Popart dieser Zeit verfremdetes Bild von Tim mit einer Tele.
Als Telespieler war er wohl weniger bekannt, eher als Songschreiber: allerdinx stammt das ihm als Co-Autor zugeschriebene und viel gecoverte "Morning Dew" (u.a. gibt es Versionen von den Grateful Dead, den Einstürzenden Neubauten und sogar Nazareth!) so weit ich s weiß ganz alleine von der kanadischen Folksängerin Bonnie Dobson, allerdings hat Tim Rose die Nummer bekannt gemacht. Als seine größte Tat gilt dagegen die erste dokumentierte Version von "Hey Joe", noch vor Jimi Hendrix.
"Love ..." wurde in England unter der Regie von Produzent Shel Talmy (Pentangle, etc.) mit dortigen Sessioncracks (u.a. Herbie "Walk On The Wild Side" Flowers am Bass) aufgenommen und enthält zwar nicht das besagte "Morning Dew" (das findet man auf dem Debütalbum von 1967), aber ein paar ungewöhnliche Coversongs (u.a. von den Bee Gees, Peter Sarstedt und George Clinton), aber auch ein paar nette eigene Lieder.
(03.04.2010)
Teena Marie: "Emerald City" (Epic, 1986)

Das Grauen der 80er! Beim Betrachten des Covers bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mir diese Platte wohl nie freiwillig anhören werde. Ich bezweifle sogar, dass Miss Teena mit einer Tele mehr anfangen kann, als sie dekorativ festhalten - Was sind wir bloss wieder ungerecht & gehässig!
(07.02.2010)

Ich habe gerade wegen dieser launigen Worte einen gerechtfertigten und bösen Anschiss von einem vermutlichen Fan der Sängerin bekommen (nachzulesen im Gstebuch), worauf ich mir die Musik dann doch einmal angehört habe und stelle hiermit klar: Teena Marie kann (bzw. konnte) sogar sehr ordentlich Gitarre spielen und sogar noch besser singen. Allerdings ist das in der Tat schreckliche Musik aus den 80ern, irgendwo zwischen Soul und Disco.
(05.03.2015)

Status Quo: "Piledriver" (Vertigo, 1973)
Die "Boogiehandwerker" dürfen auf einer Telecaster-Seite natürlich nicht fehlen, obwohl ich sie nicht sonderlich mag. Besser gesagt: nicht mehr, denn damals fanden wir gerade dieses Album besonders toll, das mit "Paperplane" und "Big Fat Mama" ein paar gute Rocker dabei hatte. Ausserdem hatte ich hier zum erstmal in meinem noch jungen Leben was von den Doors gehört - wenn auch nur in Form einer Coverversion des "Roadhouse Blues"! Ausserdem wurden sie auch erst in den Jahren danach zu einer echten Scheißband mit Scheißcoversongs (z.B. "Rockin'All Over The World" von John C. Fogerty und "You're In The Army Now" von Bolland & Bolland aus Holland).
(18.10.2009)
Shawn Camp: "Firefall" (2006)
Ich gestehe: ich habe keine wirkliche Ahnung, wer Shawn Camp ist. Aber er hat eine rote Tele und eine leicht uncoole Garderobe und Körperhaltung.
(18.10.2009)
The Good Sons: "Singing The Glory Down" (Glitterhouse, 1995)
"Americana" aus England vom Glitterhaus? Dahinter kann natürlich nur Michael Weston King mit seiner alten Band stecken. Die Debüt- CD der Band hatte ich mal vor Jahren aus der Grabbelkiste gefischt, aber schon längst wieder vergessen - dabei hat sie doch eine schöne Gitarre auf dem Cover! Bei einer Nummer singt sogar der gute alte Townes van Zandt mit, der ja leider Neujahr 1997 verstarb.
(01.10.2009)
Girls: "Album" (Matador, 2009)
Eine neue Band auf Matador, die ich beim Stöbern entdeckt habe. Reingehört habe ich natürlich wegen der Telecaster rechts unten. Ob's mir gefällt kann ich aber noch gar nicht sagen ...
(13.09.2009)
The Pirates "Still Shakin'" (Thunderbolt, Juni 2000)
Die britischen Pirates starteten - noch ohne Telecastergott Mick Green - in den 60ern als Begleitband für Johnny Kidd, der mit "Shakin' All Over" einen der späten und nicht-amerikanischen Rock'n'Roll-Klassiker erschuf. In den 70ern erfand sich die Band nach Johnny Kidds Tod als punkiges Pubrock-Trio "der etwas härteren Art" neu, bei dem Bassist Johnny Spence mit seiner Reibeisenstimme und Gitarrist Mick Green mit seiner Telecaster im Mittelpunkt standen. Highlight für mich das Album "Skull Wars" von 1978, das aber keine Telecaster auf dem Cover hat. Deshalb hier das von mir dieses bislang leider noch nicht gehörte späte Album, dessen Titel für meinen Geschmack etwas zu plump einen Bezug zum Uralthit aufbaut.
(30.08.2009)
Wilko Johnson: "Call It What You Want" (Line, 1994)
Der erste und wahre Gitarrist von Dr. Feelgood mit einem seiner zahlreichen Soloalben. Der Tele sieht man an, das sie wirklich benutzt wird.
(30.08.2009)
Supergrass: "Diamond Hoo Ha" (EMI, März 2008)
mehr über "Diamond%20Hoo%20Ha" Vom Namen her kenne ich die Band natürlich, da lief ja früher (d.h. in den 90ern) auch so einiges im Radio und bei MTV, aber ich hab sie mir nie ernsthaft angehört. Auf dem Cover des brandneuen Albums präsentieren sie sich mit sehr retro-schickem Instrumentarium: Telecaster DeLuxe (die mit dem Strathals, anderen Potis, großem Schlagbrett und zwei Humbuckern), Rhodes-Piano, altem Fender Bass (Precision?) und altem Schlagzeug (bestimmt eins von Ludwig). Das kommt schon ziemlich cool rüber. Vielleicht sollte man sich sogar mal die Musik anhören?
(10.08.2009)
"Tom Fogerty" (Fantasy, 1972)
Das Solodebüt des ehemaligen Rythmusgitarristen von Creedence Clearwater Revival, der aber- soweit ich weiß - gar kein Tele-Spezi war. Mit einer Stimme fast so wie bei seinem kleinen, viel bekannteren (und talentierteren?) Bruder John C. liefert uns Tom hier eine hübsche, kleine Platte ab, die für meinen Geschmack besser ist als ihr Ruf. Mit dabei Merl Saunders (keyb), John Kahn (bg) und Bill Vitt (dr), die dann im Juli 1973 zusammen mit Jerry Garcia das wunderbare Album "Live At Keystone" eingespielt haben und auch auf Toms nächstem Album "Excalibur" von Ende 1972 die Begleitband bildeten.
(22.07.2009)
Arlen Roth: "Guitarist" (Rounder, 1978)
Ein wahrer "Master Of The Telecaster", der zwischen Folk, Rock und Blues (und Jazz?) wohl alles drauf hat. Dies ist sein instrumentales Debtalbum. Bisher habe ich den Mann immer fr einen "Fachblatt-Musiker" gehalten, was vielleicht daran liegt, das er vor allem als Gitarrenbuchautor sehr erfolgreich ist, aber vielleicht sollte ich ihn mir doch mal anhren ...
(12.07.2009)
Andy Fairweather Low: "The Very Best Of Andy Fairweather Low" (Proper, Juni 2008)
mehr über "The%20Very%20Best%20Of%20Andy%20Fairweather%20Low" Der Mann mit dem doppelten Nachnamen aus Zeiten, wo das noch eher ungewhnlich war, sang und spielte in den 60ern in der Hitband Amen Corner aus Wales ("If Paradise Is Half As Nice"" und "Bend Me Shape Me"). Spter war er dann Gitarrist bei solch renommierten Kollegen wie Eric Clapton und Roger Waters. Zwar nur eine "Best Of", aber keine Zusammenstellung alter Kamellen, sondern alles neu eingespielt. Ob das jetzt von Vorteil ist muss jeder fr sich entscheiden.
(09.07.2009)
Damon Fowler : "Sugar Shack" (Blind Pig, Juni 2009)
mehr über "Sugar%20Shack" "WYSIWYG": Rootsrock im Trio bietet uns Damon Fowler. Soll ganz gut sein, wie der Mann aus dem Glitterhaus findet. Noch ein Master of the Telecaster?
(09.07.2009)
Jimmy McIntosh: "Orleans To London" (Arizona Club, Feb. 2007)
mehr über "Orleans%20To%20London" (04.07.2009)
"The Fabulous Thunderbirds" (Chrysalis/Takoma, 1979)
Das Debtalbum der legendren R&B-Truppe aus Texas in der klassischen Urbesetzung und gleich mit zwei Telespielern, denn auch Keith Fergusons Bass ist eine Telecaster! Und wer's immer noch nicht wei: Jimmy Vaughn ist der groe Bruder von Stevie Ray und mindestens genauso gut. Und Kim Wilson ein echter Meister der Bluesharp.
(13.06.2009)
Ainsley Lister: "Equilibrium" (Cadiz, Mrz 2009)
Noch ein Blueser, den ich bisher nicht kannte und der die Tele anscheinend mag ...
(28.04.2009)
Susan Tedeschi: "Back To The River" (Dez. 2008)
Die Dame spielt den Blues auf der Telecaster, sogar ziemlich gut,  und hat auch eine gute Stimme (Abteilung "Rhre" bzw. Janis). Ihr letztes Album wurde sogar von Joe Henry produziert. Das klingt interessant - ich werde mir das wohl demnchst mal anhren ...
(23.02.2009)
Redd Volkaert: "Telewacker" (Hightone, 1998)
Solodebt des Lead-Gitarristen der Merle Haggard-Band. Ein in Texas ansssiger Kanadier, dem man bei seinen krftigen Oberarmen und krftigen Pranken das filigrane Spiel auf der Telecaster eigentlich gar nicht zutraut. Er soll auch zusammen mit dem wunderbaren Bill Kirchen (Ex-Commander Cody & His Lost Planet Airmen) eine Telecaster-Kapelle haben, die mir sicherlich besser gefallen wird, als das, was drei Hellecasters oder vier Telecats so treiben ...
(05.01.2009)
Pretenders: "Get Close" (1986)
Die gute Chrissie Hynde von den Pretenders hätte ich an dieser Stelle fast vergessen. Dies ist das letzte gute Album der Band mit dem Superhit "Don't Get Me Wrong".
(03.08.2008)
Tom Petty & The Heartbreakers: "Long After Dark" (MCA, 1982)
Mr. Petty wird zwar gemeinhin mit der Rickenbäcker in Verbindung gebracht, aber er scheint ja auch noch andere Gitarrenmodell zu mögen ...
(Aug. 2008)
Phil Guy: "Tina Nu" (JSP, 1989)
mehr über "Tina%20Nu" Der wahre Telecaster-Guy. Nicht so bekannt und wohl auch nicht so gut wie sein Bruder Buddy. Zwar habe ich noch keins seiner Soloalben gehört, aber ich kenne zumindest seine Rhythmusgitarre von mehreren Buddy Guy und Junior Wells-Alben, z.B. vom unbekannten Meisterwerk "Pleading The Blues".
(15.07.2008)
Alice Stuart & The Formerleys: "Freedom" (Country Con Fusion, April 2008)
"... die Mittsechzigerin mit ihrem erst 8. Album in 45 Jahren. Was 1964 mit Folk begann, um die 60er Wende in Blues Rock mündete, ist heute zu einem zeitlosen Roots/Blues/Rock/Americana-Stilmix geworden, der sowohl Vergangenes zitiert als auch dem aktuellen Zeitgeist mit der Sehnsucht nach handgemachter, erdnaher Musik huldigt. 'Freedom' zeigt auf, dass Stuart klar vom Blues bzw. Blues Rock her kommt und von da aus in Rock, Country, Balladenfolk, dezenten Funk und Reggae abdriftet. So hat 'Everyone Knows' deutliches Lucinda Williams-Format, andere Stücke gehen in Richtung Bonnie Raitt und Rory Block. Aber Moment mal, Alice Stuart war schließlich sehr viel eher dabei!! Sympathisches Alterswerk mit meist eigenen Songs, Beiträgen der Formerlys und Covers von Johnny Cash und Bob Dylan. Runde Sache halt. Hatte ich schon erwähnt, dass Stuart eine richtig tolle Gitarre spielt? Eine der wenigen Frauen im elektrischen Blues, die das wirklich souverän draufhaben!" (Glitterhouse)
(12.05.2008)
Telecats: "Telecats 1" (Inakustik, April 1998)

"Als Telecats firmieren die Telecaster-Cracks Frank Diez, Karl Ratzer, Tom Principato und Dieter Übler. Unterstützt von Keyboards, Drums und Bassist Colin Hodgkinson , fingern sie sich durch ein lässig groovendes mal bluesig ("Nelly"), mal jazzig ("Red Top") getöntes Programm, das Saiten-Freaks garantiert Laune macht." (© Audio)

Kurz nach den drei Meistern der Hellecasters nun gleich vier, darunter Ex-Atlantis-Saitenquäler Frank Diez, sodass man hier sicherlich die Frage nach der "Inspirationsquelle" stellen darf. Diese CD wird wohl ebenfalls nichts für mich sein, denn ich bin kein "Saitenfreak", aber bei gleich vier Telecasters auf dem Cover muss die Platte natürlich auf dieser Seite vorgestellt werden. Und hoffentlich werden die Burschen da an Drums und Keyboards auch von lebendigen Musikern unterstützt, auch wenn diese hier nicht namentlich genannt werden!
(11.05.2008)

Bill Kirchen: "Have Love, Will Travel" (Black Top, 1996)
Bill Kirchen war für viele Jahre Leadgitarrist bei Commander Cody & His Lost Planet Airmen . Nach seiner Dienstzeit beim Commander ist er jetzt auf eigene Rechnung unterwegs mit gelegentlichen Soloalben, die sich weiterhin im Spannungsfeld von Rock, Blues und Country bewegen. Und gleich auf drei mir bekannten Veröffentlichungen ist er mit seiner Telecaster zu sehen, aber "Have Love ..." ist das einzige, was ich selber im Plattenschrank habe. Das Cover würde wohl auch nicht schlecht auf die Seite Ugly Cover passen ...
(27.04.2008)
Eddy Clearwater: "The Chief" (Rooster, April 1980)
In den späten 70ern/frühen 80ern gab's bei uns ein kleineres Bluesrevival. Neben Albert Collins, dem wahren Master Of The Telecaster, konnte mich damals auch Eddy Clearwater, der auf der Bühne eine Vorliebe für Indianerkostüme hatte, überzeugen. Auf seinem starken zweiten Album "The Chief" reckt er ganz stolz eine Tele in die Höhe, allerdings war er - so weit ich wei - nicht alleine auf dieses Modell fixiert ...
(27.04.2008)
Albert Lee: "Albert" (Polydor, Aug. 1982)
Das zweite Soloalbum eines der allerbesten Telegitarristen! Der Mann ist auch ein richtig guter Sänger, hält sich aber als Songschreiber zurück und vertraut da lieber auf Material von John Hiatt, Rodney Crowell und anderen Spitzenkräften. Countryrock der Extraklasse. Ein Engländer zeigt Nashville, wie man's macht.
(13.04.2008)
Merle Haggard: "Big City" (Epic, 1981)

Mein liebster Telespieler im Countrybereich neben Waylon Jennings!

"BIG CITY was Merle Haggard's 47th album, including Greatest Hits compilations; it was also his Epic Records debut. An emotionally charged, crying-in-your-beer country album full of tales of heartache, pain, and troubles, Merle speaks from what seems to be experience. Honest, blue collar, and topped off with well-thought lyrics that are just as gripping as the captivating music itself, BIG CITY is one wallop of a country album sure to make you sing, cry, and think about your life."(Alex Steininger)

Steve Cropper: "Playin' My Thang" (MCA, 1980)
Noch ein Meister der Telecaster. Vielleicht kennt ihn nicht jeder mit Namen, aber ich sage nur: Booker T. & The MG's und Blues Brothers. Dies ist eines seiner weniger Soloalben, auf dem er sich (leider) auch als Sänger versucht.
(04.04.2008)
Mike Stern: "Jigsaw" (Atlantic, Feb. 1989)
Eine der wenigen Telecasterspezialisten aus dem Jazz- bzw. Jazzrockbereich. Zwar kenne ich dieses Album nicht selber, aber es hat eben eine schöne Tele drauf. Der Mann war mal in ganz jungen Jahren bei Blood, Sweat & Tears (Mitte 70er) und danach bei Miles Davis zu hören, u.a. auf "The Man With The Horn" (1981) und dem fantastischen Livealbum "We Want Miles" von 1982. Ach ja - seine Schwester heisst Heidi mit Vornamen, ist aber besser bekannt unter dem Künstlernamen Jennifer Rush.
(04.04.2008)
Danny Gatton: "Cruisin' Deuces" (Elektra, 1993)
Hier noch ein Gitarrist in der Tradition von Roy Buchanan, der die Telcaster zu "seinem" Instrument machte. Leider kenne ich nicht viel von ihm, gerade mal seine Coverversion von "Apricot Brandy" von Rhinoceros, seinem Beitrag zum Elktra-Jubiläum-Sampler "Rubáiyát", aber er soll sich virtuos zwischen Blues, Rock, Jazz und Country bewegt haben. Die Vergangenheitsform hier deshalb, weil er leider tot ist. Selbstmord in der eigenen Garage ohne Abschiedsbrief.
(04.04.2008)
Waylon Jennings: "Too Dumb For New York City, Too Ugly For L.A." (Epic, Aug. 1992)
So was nennt man wohl "Hinterwäldlerhumor". Kann ich als Niederrheiner sehr gut verstehen. Zwar kenne ich dieses Album von einem der ganz großen Country-Outlaws nicht selber, aber auf denen in meinem Plattenregal ist leider seine einzigartige Telecaster nicht so schön abgebildet ...
(24.03.2008)
Graham Parker: "Blue Highway"
Graham Parker: "LIVE! ALONE In America" (Demon/RCA, Apr. 1989)
Ein sehr schönes Livealbum eines der besten britischen Songschreiber. Wie es Coverfoto und Titel schon richtig erklären: Ganz alleine mit einer Telecaster, ohne Band, live in seiner Wahlheimat USA eingespielt. Kein Folk, sondern ROCK!
(24.03.2008)
Sean Tyla: "Rhythm Of The Swing" (Instant, 1983)
Sean Tyla ist einer der unbekannten Helden des britischen Rock'n'Rolls der 70er Jahre. Roadie bei den obskuren Help Yourself, Gründer der wunderbaren Ducks Deluxe und danach Chef der Tyla Gang. Dies ist sein drittes - und für lange Jahre letztes - Soloalbum, eingespielt mit der Rhythmusgruppe Paul Simmons (Schlagzeug) und Mickey Groome (Bass), mit denen er im Jahr zuvor zusammen mit Man's Deke Leonard die Band The Force hatte, die aber auch kein Schwein kennt.
(23.03.2008)
Dani Wilde: "Heal My Blues" (Ruf, Febr. 2008)
Dies sind bislang die hübscheste Gitarre und die hübscheste Spielerin. Auch Mrs. Wilde soll extrem gut bei Stimme und eine gute Bluesgitarristin sein ...
(21.03.2008)
Mark Selby: "Nine Pound Hammer" (Pepper, März 2008)
Blues Rock im Trio. Da bin ich jetzt nicht wirklich neugierig ...
(21.03.2008)
Deborah Coleman: "Stop The Game" (JSP, Okt. 2007)
Die Lady soll eine ganz vorzügliche Bluesgitarristin sein. Leider bislang von mir ungehört, aber auf jeden Fall interessant ...
(21.03.2008)
Muddy Waters: "Top Of The Boogaloo" (Signal, 1960? 1988?)
Leider konnte ich von Muddy Waters kein besseres CD-Cover mit Telecaster finden, als diese lieblose Zusammenstellung aus den 80ern, die ich mir damals für schlappe 5 Deutsche Mark vom Grabbeltisch gezogen habe. Natürlich fehlen jegliche Angaben über Besetzung, Entstehungszeit und Entstehungsort der Aufnahmen.
(21.03.2008)
Dion: "Rock n' Roll Christmas" (Capitol, 1993)
Verrockte Weihnachtslieder braucht niemand. Auch nicht mit einer Telecaster ...
(01.03.2008)
Stoppok: "Sensationsstrom" (Indigo/Grundsound, Feb. 2008)
Gerade gestern unter Neuerscheinungen im Plattenladen stehen gesehen. Zwar nicht so unbedingt meine Mucke - aber ein besonders schönes Exemplar mit dem fetten Bigsby!
(01.03.2008)
James Burton & Ralph Mooney: "Corn Pickin' and Slick Slidin'" (Capitol, 1969)
James Burton, der weltbeste Countrygitarrist (nein, nicht Chet Atkins!) und Meister der Telecaster darf hier natürlich nicht fehlen, auch wenn sein Output unter eigenem Namen recht spärlich ist. Immerhin hat er mit beiden Elvissen gespielt (Presley und Costello), aber natürlich auch mit Ricky Nelson und vor allem Gram Parsons und Emmylou Harris. Sein Partner auf diesem Instrumentalalbum (leider selber bisher noch nicht gehört) war der Pedalsteel-Hexer Ralph Mooney.
(10.02.2008)
Hellecasters: "Hell III - New Axes To Grind" (Pharoah, Okt. 1997)
Die Hellecasters sind Jerry Donahue, John Jorgenson (Ex-Desert Rose Band) und Will Ray. Alle drei sind "Meister der Telecaster", weshalb dies wohl auch die ultimative Telecasterband ist. Ich hab mir das Album mal vor einigen Jahren für ein paar Mark vom Wühltisch gekauft und wei bis heute nicht, was ich mit dieser Demonstration von Gitarrenvirtuoisität anfangen soll. Dabei habe ich Jerry Donahue bei Fotheringay, Fairport Convention oder Joan Armatrading immer gerne gehört. Aber da war er ja "nur" genialer Leadgitarrist und hat das Songschreiben und Produzieren anderen überlassen ...
(08.09.2007)
Buddy Guy: "Bring 'em In" (Jive, Sept. 2005)

Ein relativ neues Album von einem der besten Bluesgitarristen unseres Planeten. Bisher dachte ich immer, er sei ein Mann der Stratocaster - und vielleicht hat man ihm die Telecaster DeLuxe auch nur für das Foto umgehängt ...
(08.09.2007)

Kürzlich habe ich die CD für 5 Oiro aus der Ramschkiste bei unserem Hai-Vieh Diskaunter erstanden: eine wirklich schöne CDs mit vielen guten Songs, zumeist R&B aus den 60ern und 70ern, weniger purer Blues. Eine klasse Begleitband um den Trommler und Produzenten Steve Jordan, u. a. mit Danny Kortchmar (Gitarre), Willie Weeks (Basslegende) und Bernie Worrell, dazu ein paar prominente Gäste, die meist nicht stören (Tracy Chapman, Carlos Santana, Keith Richard, John Mayer u. a.). Ein mordsmiger, fetter Sound, vor allem von der Leadgitarre: Buddy Guy at his best.
(15.07.2008)

Jerry Donahue: "Telecasting - Recast" (Spindrift, 1986 * Pharoah, Juni 1999)
,,, und noch ein "Master of the Telecaster"! Jerry Donahue ist Amerikaner, landete aber in den frühen 70ern in England, spielte zunächst bei Head Hands & Feet und Sandy Dennys Fotheringay und anschlieend sogar bei Fairport Convention, z.B. auf dem fabelhaften Album "Rosie" von 1973. Inzwischen betreibt er erfolgreich mit John Jorgensen und Will Ray die Band The Hellecasters, die genauso klingt, wie es der Name befürchten lässt. Dies war sein erstes Soloalbum von 1986, hier allerdings in einer überarbeiteten Version von 1999 abgebildet. Gehört habe ich es noch nicht.
(07.09.2007)
Albert Collins: "Ice Pickin´" (Alligator, 1978)
mehr über "Ice%20Pickin" Diese Platte schlug in unsere lokale Bluesszene damals wie ein Hammer ein: Albert mit seiner eisharten Telecaster. An dem Slowblues "Cold Cold Feeling" kam damals keine Bluesband, auch nicht die Rusty Nails, vorbei.
Roy Buchanan: "That's Why I'm Here" (Polydor, 1972)
Roy hatte damals auf jeder seiner Plattenhüllen seine Telecaster mit dabei. Dies ist angeblich nicht sein bestes Album, aber immerhin eine der allerersten Langspielplatten, die ich mir damals für wahnsinnige 22 DM gekauft habe. Mit einer sehr schönen Version von "Hey Joe".
Richard Thompson: "Front Parlour Ballads" (Cooking Vinyl, Aug. 2005)
mehr über "Front%20Parlour%20Ballads" Dieses CD-Cover habe ich aus nachvollziehbaren Gründen ja schon auf der Seite "Ugly Covers - Fine Music" präsentiert. Mir war gar nicht bewusst, dass auch mein alter Held Richard eine Tele spielt: bislang hatte ich ihn immer in die Strat-Fraktion eingeordnet. Aber vielleicht hat dieses "Covermachwerk" ja auch nur ein fehlgeleiteter Photoshop-Frickler zu verantworten, ohne Hintergrundwissen über Richard Thompson?
(07.07.2006)
Dave Morrison wih Joe Soap (Line, 1981)
Über den Mann wei ich so gut wie gar nichts. Scheinbar ein US-amerikanischer Sänger und Slidegitarrist, der in England mit englischer Begleitband (eben jene "Joe Soap") für ein Hamburger Label in den frühen 80er zwei Bluesrockalben aufgenommen hat, wovon ich nur dieses hier kenne, das damals schnell in der Grabbelkiste landete und mir wegen dem schönen Telecaster-Covers aufgefallen war, auch wenn da nur der Hals zu sehen ist..
Über das Internet habe ich jetzt mal versucht herauszubekommen, was aus dem Mann geworden ist: da war aber nichts zu finden!!!
(01.07.2006)
Charlie Dore: "Where To Now" (Island, 1979)
Englische Schauspielerin und Countrysängerin mit ihrem Debütalbum und der US-Hit-Single "Pilot On The Airwaves", die kürzlich in einer grottenschlechten Countrysendung des Bayrischen Rundfunks zu sehen und hören war, wo ich ganz ahnungslos beim Zappen hineingestolpert bin. Ruckzuck Lied erkannt (natürlich jenes "Pilot On The Airwaves") und an den Namen "Charlie Dore" erinnert. Ebenfalls daran, dass ich die Platte vor langen, langen Jahren ja mal aus der Grabbelkiste gezogen habe. Zwar hatte ich sie mir seitdem ehrlich gesagt nicht wieder angehört, aber auf jeden Fall endlich mit der Umsetzung dieser alten Idee von Themenseite begonnen!
(30.06.2006)
Bruce Springsteen: "Born to Run" (Columbia, Okt. 1975)

mehr über "Born%20to%20Run" Die Platte ist natürlich ein Klassiker. Und sogar ein sehr gutes Album. Aber eben nicht mein Lieblinxalbum vom "Boss", den ich erst mit dem Nachfolgealbum "Darkness On The Edge Of Town" entdeckt habe, das für mich immer an erster Stelle der Bruce-Liste stehen wird.
(ca. 2004)

Und ein ganz tolles Plattencover!
(30.06.2006)