Waiting For Louise präsentiert: Michaels Favoriten von 1996
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Michaels Favoriten 1996

Das Album des Jahres

Gillian Welch: "Revival" (Almo, April 1996)

"Gillian writes with what at first seems to be childlike simplicity, but on closer listening, you realize you are in the presence of an old soul, one who knows the blue highways of the heart....It is a gift to all of us who need music to be more than just background noise." -- Emmylou Harris.

Ein beeindruckendes Debüt: mit kaum mehr als zwei Gitarren schaffen Gillian Welch und ihr Partner David Rawlings zusammen mit Produzent T-Bone Burnett eine beeindruckende spartanische Atmospäre. Die meisten Lieder klingen so, als wären sie schon 100 Jahre alt.

weitere Highlights ...

Died Pretty: "Free Dirt" (Citadel, Jan. 1996)
Died Pretty sind Australier und spielen unspektakulären, aber wunderschönen und kraftvollen Rock. Keinen Punk. Keinen Metall. Keinen Grunge. Einfach Rock. Mit einem guten Sänger (Ronald S. Peno), einem Klassegitarristen (Brett Myers) und solider Rhythmusgruppe. Am besten kommt aber die fette Hammond B3 von Frank Brunetti. Produziert hat das Ganze Rob Younger, der Ex-Sänger der kultigen Radio Birdmen, Australiens Antwort auf MC5 und die Stooges.
Motorpsycho: "Blissard" (Stickman, Feb. 1996)
Norwegens bestes Trio, aufgestockt sogar zum Quintett durch einen Keyboarder und Produzent Helge Sten alias Deathprod, der Theremin, Sampler und Oszillatoren bedient, mit einem ihrer besten Alben: nicht mehr ganz so hart, mehr Pop, viel psychodelisches Gefrickel. Enthält mit "S.T.G." einen meiner Lieblingsongs der Band, der in der aktuellen DVD-Dokumentation auch gleich zweimal toll gespielt wird.
(04.07.2008)
Tortoise: "Millions Now Living Will Never Die" (Thrill Jockey", Feb. 1996)
Spannender Instrumental-Rock(?) aus Chicago und in Indie-Kreisen ein Überraschungserfolg von den Multiinstrumentalisten John McEntire (hyperaktiver Tonmischer, Produzent und Schlagzeuger in diversen Bands, u.a. "The Sea And Cake"), Douglas McComb (Bassist bei den wunderbaren Eleventh Dream Day), David Pajo (Will Oldham; aktuell in der neuen Band von Ex-Smashing Pumkin Billy Corgan, deren Namen mir gerade nicht einfallen will, irgendwas mit "Z" oder so) und anderen mir unbekannten Mitstreitern. Klingt alles immer ein bisschen nach deutschen Bands wie Can und Kraftwerk. Ungewöhnlich auch, dass die Gitarre meist nur eine untergeordnete Rolle spielt, dafür aber oft zwei Bässe und zwei Schlagzeuge gleichzeitig eingesetzt werden.
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The Walkabouts "Devil's Road" (Virgin, Feb. 1996)
Willkommen zurück ...
(18.09.2016)
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The Coctails (Carrot Top, März 1996)
"Zweitband" des Sea And Cake-Gitarristen Archer Prewitt, der hier auch singt. Blöder Bandname, gute Musik.
Mark Eitzel: "60 Watt Silver Lining" (Virgin, März 1996)
Nach einem Solo/Livealbum von 1991 noch zu Lebzeiten des American Music Clubs hier das eigentliche Solodebüt seines Vorsitzenden nach der Clubschliessung 1994. Zwar war schon das Spätwerk des Clubs bei Virgin ein kommerzieller Flop, aber man versuchte es nochmal zusammen. Genauso gelungen. Genauso erfolglos. Wunderbare Platte. Obwohl Eitzel ein begnadeter Songschreiber ist gefällt mir hier am besten die Coverversion des Carole King-Klassikers "No Easy Way Down".
Flowerpornoes: "Ich & Ich" (Moll, März 1996)
Der Schwanengesang von Duisburgs bester Band (wer lästert da was von Peter Bursch und seiner "Bröselmaschine"?). Mit den "Gaststars" Chris Cacavas an der Orgel und Regisseur Leander Hausmann an der Mundharmonika. Tom Liwa bringt uns dann noch eine wunderbare Version von "Sweet Thing" von Van The Man!
Stereolab: "Emperor Tomato Ketchup" (Elektra, März 1996)
Die Band um die charmante französiche Sängerin Laetitia Sadier und den englischen Gitarristen Time Gane legt hier ihr zweites Majoralbum vor. Für viele Leute ihr bestes Album. Kann sein. Aber eigentlich kann ich mich da nicht wirklich entscheiden.
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Rosanne Cash: "10 Song Demo" (Capitol, April 1996)
Ein klasse Album von Johnny's Tochter! Und keine Sorge: das Ganze ist keine unfertige Skizzensammlung, sondern richtig gut gelungen, wenn auch auf fette Arrangements verzichtet wurde.
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Steve Earle: "I Feel Alright" (E-Squared, Mai 1996)
Gut wie alles aus dem Hause Earle. Den Titel "More Than I Can Do" haben wir uns mit Waiting For Louise ganz hurtig geschnappt und zu einem festen Bestandteil unseres Repertoires gemacht. Der obere Link bringt Euch zu einer Liveaufnahme als MP3 vom Januar 2003
The High Llamas: "Hawaii" (Sony/Alpaca Park, Juni 1996)
„... Dann kam der dritte Streich: Hawaii (******), das bislang reifste Werk der Herren O´Hagan, Holdaway, Bennett, Fell und Allum. Eine Hommage an Brian Wilsons (unveröffentlichtes) Smile-Album, für die der Begriff „eingängig“ neu definiert werden muß: Elektronische Klanglandschaften, kombiniert mit Banjos, Bläsern und Streichern, überzogen von einem Hauch Easy Listening a la Mancini oder Bacharach.“ (ME/Sounds)
Lyle Lovett: "The Road To Ensenada" (Curb, Juni 1996)
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Del McCoury Band: "The Cold Hard Facts" (Rounder, Juni 1996)
Eine der weltbesten Bluegrassbands. Und (zumindest auf dem Cover) ganz ohne Cowboyhüte.
Norma Waterson (Hannibal, Juni 1996)
Norma Waterson ist vielen von Euch sicherlich unbekannt, obwohl sie eine der allerwichtigsten Sängerinnen aus der britischen Folk-Szene ist. Sicherlich vom Kaliber der leider viel zu früh verstorbenen Sandy Denny. Nach meinem (in diesem Bereich etwas dürftigen) Wissensstand hat sie mit diesem titellosen Album erstmals eine Kollektion von zeitgenössischem Liedmaterial statt traditioneller Lieder vorgelegt: u.a. "Black Muddy River" von Garcia/Hunter (wodurch wir bei Waiting For Louise letztendlich erst zu unserer Version inspiriert worden sind), "St. Swithin's Day" von Billy Bragg, "God Loves A Drunk" von Richard Thompson, "The Birds Will Still Be Singing" von Elvis Costello und "Pleasure And Pain" von Ben Harper.
Vorzüglich besetzt ist die Begleitband, sozusagen die Creme de la Creme der britischen Folkrockszene: Richard Thompson (Ex-Fairport Convention) an der E-Gitarre, Ehemann Martin Carthy (britische Folklegende und Ex-Steeleye Span) an der Akustikgitarre, Danny Thompson (Ex-Pentangle, wichtigster Begleiter von John Martyn und auch Nick Drake) am Kontrabass, Roger Swallow (Ex-Matthews Southern Comfort und Ex-Albion Band - lange nichts mehr von ihm gehört!) und Tochter Eliza Carthy als Geigerin und mit zweiter Gesangsstimme. Die Platte klingt sehr warm und transparent, was sicherlich auch an Produzent John Chelew liegt, dem wir schon das wunderbare Album "Bring The Family" von John Hiatt zu verdanken haben.
Cache Valley Drifters: "Echoes And Reflections" (Taxim, Juli 1996)
Eine reaktivierte Bluesgrasband aus Kalifornien, die in den 70ern schon mal in eigener Sache und als Begleitband von Kate Wolf aktiv war. Zu den alten Mitgliedern David West (Multisaitenvirtuose und Verantwortlicher der CD-Reihe "Picking On...", hier hauptsächlich am Banjo zu hören), Bill Griffin (Mandoline) und Wally Barnick (Bass) kommt als Neuzugang der Gitarrist Mike Mullins. Das virtuose Spiel stellt sie durchaus in eine Liga mit der Del McCoury Band, allerdings werden Unterschiede bei der Songauswahl deutlich, wo die Cache Valley Drifters (als Ex-Hippies?) sich auch bei Vorlagen aus dem Rock&Pop-Bereich bedienen (hier z.B. "White Room" von Cream).Wie gesagt, die Burschen sind aus Kalifornien und nicht aus Nashville!
David Munyon: "Acrylic Teepees" (Glitterhouse, Juli 1996)
Das Album entstand im legendären Jack Clement Recording Spa in Nashville, unter Mithilfe von den Sessionspezis Craig Krampf (drums) und Dave Pomeroy (Bass) und Al Perkins (u.a. bei Stephen Stills Manassas und Emmylou Harris' Nash Ramblers dabei gewesen) an Gitarre, Lap-Steel und Dobro.
David Munyon hat eine Art Songs zu schreiben und sie vorzutragen, die den Hörer sofort in der skurillen Welt dieses Außenseiters gefangen nehmen.
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Ween: "12 Golden Country Greats" (Flying Nun, Juli 1996)
Da ich eigentlich kein Ween-Fan bin, komme ich besser damit klar, dass hier nicht der übliche Ween-Stilgemisch geboten wird, sondern Countrymusik mit viel Humor und einer gewissen Intelligenz, Lässigkeit und Verschrobenheit, die normalen Nashville-Produktionen völlig abgeht. Dies ist auch meine erste (somit unvorbelastete) Begegnung mit dem Kosmos von Dean und Gene Ween und ich kann mit diesem wesentlich mehr mit anfangen als mit dem, was ich seitdem von den Jungs noch gehört habe ("The Mollusk" von 1997 und "The Pod" von 1991). Aber mit dieser Einstellung stehe ich wohl ziemlich alleine da. Ob die Platte mit Songs wie "Piss Up The Rope" auf der anderen Seite aber echten Countryfreunden gefällt ist zu bezweifeln. Ob die Jungs aus Bob's Bunker (denkt an die "Good Old Boys"/" Blues Brothers"!) wohl lebendig wieder herausgekommen wären?
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Jerry Douglas & Peter Rowan: "Yonder" (Sugar Hill, Aug. 1996)
Eine gelungene Duo-Aufnahme des weltbesten Dobrospielers Douglas mit einem der bekanntesten Sänger/Gitarristen aus dem Bluegrass-Bereich. Rowan spielte schon als Jungspund in der Bands von Bill Monroe, später mit David Grisman (bei Earth Opera und Old And In The Way) und Jerry Garcia (Old And In The Way).
Valerie Carter: "The Way It Is" (Countdown, Okt. 1996)
Valerie verdient ihr Geld als Chorsängerin bei James Taylor und hat es in fast 20 Jahre auf gerade mal 2 Soloalben gebracht. Auf diesem Album gibt es eine schöne Version von Van Morrisons "Into The Mystic" mit Lyle Lovett als Duettpartner, die uns zu unserer W4L-Version inspiriert hat.
Low: "The Curtain Hits The Cast" (Virgin/Caroline/Vernon Yard, Okt. 1996)
70 Minuten lang schafft es dieses amerikanische Trio mit einer Gitarre, einem Bass, wenigen Trommeln (von einem "Schlagzeug" kann man eigentlich nicht sprechen!) und zwei Stimmen (vom Ehepaar Trommlerin Mimi Parker und Gitarrist Alan Sparhawk), spärlichen Keyboardhintergrundklängen (von Bassist Zak Sally und Produzent Steve Fisk) eine unvergleichliche Stimmung zu erzeugen!
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Belle & Sebastian: "If You're Feeling Sinister" (Jeepster, Okt. 1996)
"In some ways Belle and Sebastian were almost a recurrence of a Glaswegian archetype. Hip, smart kids obsessed with utopian 1960s pop and boasting a healthy lack of interest in kissing corporate butt have always been an illuminating presence on the Glasgow underground, with a lineage that runs back through the likes of The Pastels and Orange Juice. At their best - and 1996's If You're Feeling Sinister is still their strongest set of songs - they perfectly capture that delirious anything-could-happen feeling that hits you as you start to leave your teens behind and discover girls, books, boys, Glasgow late at night, music and venereal disease. Songwriter and vocalist Stuart Murdoch has a fantastic eye for the surrealism of everyday life and a deep compassionate joy in the world that is unrivalled outside Bill Forsyth's Gregory's Girl - that other classic piece of west-coast urban mythology. The Fox In The Snow is a beautifully lisped paean to directionless outsiders, waiting just for life to happen to them, while Like Dylan In The Movies, with its hallucinogenic brass fantasias and lonely late-night atmospherics, works like dream logic as Dylan´s benign presence hovers over a long walk home. But it´s The Stars Of Track And Field that really caps the set, a fantastically funny and poignant rumination on the loneliness of the small-town sports star. It´s a record that constantly reminds you of just how magical Glasgow can be, if only you know where to look. So start right here."
David Murray Octet: "Dark Star [The Songs Of The Grateful Dead]" (Astor Palace, Okt. 1996)
Einer der weltbesten Jazzsaxofonisten spielt "Dark Star" und andere Grateful Dead-Klassiker! Das ist natürlich was für mich.
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Johnny Cash: "Unchained" (American, Nov. 1996)

Das zweite von Rick Rubin produzierte Cash-Album. Im Gegensatz zum völlig solo eingespielten Debüt American Recordings halfen hier Tom Petty und seine Heartbreakers, das Album in rockigere Gefilde zu entführen. Neben neuen Originalen, alten Traditionals (Louvin Brothers, Jimmy Rodgers etc.), versucht er sich erfolgreich an Beck´s „Rowboat“ und „Rusty Cage“ von Soundgarden.

„Unchained ... ist ein tieftrauriges Meisterwerk. Das liegt in erster Linie am beeindruckenden Spielwitz des Meisters und der erstklassigen Songauswahl, die viel wagt und alles gewinnt... Spektakulär unspektakulär und von ergreifender Schlichtheit – die vielleicht wichtigste, auf ihre Weise originellste Platte dieses Jahres.“ (ME/Sounds)

Fuck: "Baby Loves A Funny Bunny" (Normal, Nov. 1996)
Gefunden in der digitalen Grabbelkiste!
(20.02.2015)
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Wilco: "Being There" (Reprise, Nov. 1996)
Jeff Tweedy, ehemals Bassist bei Uncle Tupelo, ist auf diesem Doppelalbum mit seiner Band in Höchstform. Gegen das Etikett "Alternative-Country" wehrt er sich mit heftigstem Rock im Stil der Kinks und der Rolling Stones.
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Mazzy Star: "Among My Swan" (Capitol, Dez. 1996)
Brute: "Nine High A Pallet" (Capricorn, 1996)
Europäische Veröffentlichung auf dem kleinen, aber feinen Label Trocadero von Januar 2000 der bereits Ende 1993 aufgenommenen und 1996 auf dem wiederbelebten Südstaatenrocklabel Capricorn (Allman Brothers, Marshall Tucker Band, etc.) erschienenen Zusammenarbeit diverser Legenden aus Athens/Georgia: da wäre zuerst einmal Vic Chesnutt (Songwriter extraordinaire, u.a. Autor von "Gravity Of The Situation" aus dem W4L-Repertoire), dann die Southern-Rock/Jam Band Widespread Panic, sowie Produzent John Keane (u.a. R.E.M.), der auch noch ausgezeichnet Steelgitarre spielt.
Neben „Snowblind“ von Hoyt Axton handelt es sich fast durchweg um neue Chesnutt-Songs, wobei die vorwiegend zupackende Art der Panic-Jungs einerseits exzellent zu den auf seinen Soloalben eher brüchig vorgetragenen Kompositionen passt - und die Jungs andererseits von den eher schlichteren Liedern von ihren sonst üblichen Ausschweifungen etwas abgehalten werden. Man lerne: auch scheinbar unpassende Zutaten können ein leckeres Gericht ergeben!
Gallon Drunk: "In The Long Still Night" (City Slang, 1996)
Ida: "I Know About You" (Secret Machines, 1996)
Das zweite Ida-Album entstand  Januar 1996 im Trio: dazugekommen war Daniels Bruder Michael Littleton am Schlagzeug. Was nicht heien soll, dass hier gerockt wird. Rick Lassiter ist ebenfalls wieder mit seinem Kontrabass dabei, zusammen mit Daniels und Michaels Schwester Cecilia Littleton (Geige und Bratsche) sorgt er fr schne Streicherhintergrnde.
(11.01.2009)
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The Mutton Birds: "Envy Of Angels" (Virgin, 1996)
Ob man "Mutton Birds" wirklich mit "Hammel Vögeln" übersetzen kann - das kann ich mit meinen Kenntnissen der Englischen Sprache nicht sicher sagen. Auf jeden Fall handelt es sich bei "Neider von Engeln" um eine ganz wunderbare Gitarrenpop-Platte, die mir da bislang entgangen ist. Das hat sicherlich damit zu tun, dass die Band von Sänger, Gitarrist und Hauptsongschreiber Don McGlashan nur in ihrer Heimat Neuseeland - und vielleicht noch Australien - ein wenig erfolgreich waren. Immerhin wurde dieses dritte Album vom bekannten britischen Produzenten Hugh Jones (Echo & The Bunnyman, del Amitri, Dumptruck, etc.) in den legendären Rockfield Studios in Wales aufgenommen.
Aufgefallen war mir McGlashan auf der Doppel-CD "The Sun Come Out" von Neil Finns der Allstarband 7 Worlds Collide, wo er hauptsächlich an Blasinstrumenten wie dem Euphonium (wohl so was wie 'ne Tuba?) und dem Flügelhorn zu hören ist, aber auch für zwei Lieder, die zu den Highlights der Platten gehören, als Sänger, Gitarrist und Songschreiber verantwortlich. Neugierig geworden habe ich versucht, mehr über ihn im Internet herausbekommen: klassisch ausgebildeter Orchestermusiker (Schlagwerk und Blechblasinstrumente), in den 80ern dann Schlagzeuger in einer Punk- bzw. Hardcoreband namens Blam Blam Blam (oder so ähnlich), in den 90ern Sänger und Gitarrist bei den Mutton Birds, deren Alben hochgelobt werden, immer wieder verglichen mit Landsleuten wie Crowded House oder Nachbarn wie den Go-Betweens. Zur Zeit ist er mit einer CD unter eigenem Namen unterwegs, die ich aber (noch) nicht kenne.
Aber warum empfehle ich jetzt "Envy Of Angels"? Tolle Stimme, schöne Songs mit eleganten und gelegentlich ziemlich trickreichen Akkordfolgen, die manchmal an der Kippe zum Stadionrock á la U2 oder Coldplay stehen, aber NIE über diese Klippe springen. Und ab und zu taucht dann im Klangspektrum noch das eine oder andere Blechblasinstrument auf. Stadionrock aus einer besseren Welt.
(01.01.2010)
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"Sweet Relief II: Gravity Of The Situation" (Columbia, 1996)
  1. Kick My Ass - Garbage
  2. Sponge - R.E.M.
  3. Gravity of the Situation - Nanci Griffith and Hootie & the Blowfish
  4. When I Ran Off and Left Her - Soul Asylum
  5. Dodge - Dog's eye view
  6. Supernatural - Live
  7. Sad Peter Pan - The Smashing Pumpkins and Red Red Meat
  8. West of Rome - Sparklehorse
  9. Guilty by Association Joe Henry and Madonna
  10. Panic Pure - Kristin Hersh
  11. Withering - Cracker
  12. Free of Hope - Indigo Girls
  13. Florida Mary - Margaret O'Hara
  14. God is Good - Vic Chesnutt and Victoria Williams
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Erstellt: 11.12.2002 Letzte Aktualisierung: 21.12.2016 19:45 21001 Besucher seit dem 11.12.2002
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