Eines meiner Hobbys ist das Wühlen in LP- und CD-Grabbelkisten,
wobei es dabei schon das eine oder andere Juwel zu entdecken gab - und
meistens war es auch noch schön billig! Von The
Association bin ich dermaßen begeistert, dass ich die CD hier
unbedingt präsentieren muss - allerdinx passt die Platte weder richtig
zur Kategorie "frisch ausgepackt",
noch kann man von einem endlich auf CD wieder veröffentlichten Vinylschätzchen
("lost and found") sprechen.
(04.04.2005)
| Amazing Blondel: "Live In Tokyo" (DJM, 1977) |
Fundort: Black Plastic, Dortmund *** Preis: 5 €
[England (1972) |
Mulgrave Street (1974)]
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| Penelope Houston: "Birdboys" (Subterranean, 1987) |
Fantastisches Solo-Debüt der Ex-Sängerin von San Franciscos Punk-Legende Avengers als "Queen Of New Folk", das ich aber erst über das Nachfolgealbum "The Whole World" von 1993 kennen gelernt habe. Eine klasse Band (Pat Johnson-Gitarre, Steven Strauß-Kontrabass, Kevin Donahue-Piano und Mel Peppas-Mandoline). Soweit ich weiß, war das die letzte Produktion vom englischen Gitarristen und Teilzeit-Residents-Mitstreiter Phillip Lithman, besser bekannt als Snakefinger, der im Jahr 1987 verstarb.
Das Songmaterial stammt meist von Penelope alleine oder zusammen mit einem ihrer Musiker, aber am besten gefallen mir neben "Harry Dean" (von Penelope zusammen mit Avengers-Gitarrist Greg Ingraham verfasst) zwei Lieder, die Pat Johnson alleine schrieb: "Waiting Room" und "Putting Me On The Ground". Wie schön: im Dortmunder "Black Plastic" habe ich eine wirklich billige Vinylausgabe von Penelopes Debütalbum gefunden! Und seit langer Zeit mal wieder aufgelegt und durchgehört. Ich liebe ihre Stimme, die mich quasi seit den Anfangstagen von W4L, also frühe 90er, begleitet. (02.10.2026) Fundort: Black Plastic, Dortmund *** Preis: 5 €
[The Whole World (1993) |
Snakefinger]
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| The Silos: "About Her Steps" (Record Collect, 1985 * Dead Man's Curve, 1987) |
Fundort: Plattenbau, Schermbeck *** Preis: 10 €
[Cuba (1987) |
TheSilos (1990)]
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| Neil Sedaka: "Laughter In The Rain" (Polydor, 1974) |
Ich bin wohl völlig unverdächtig, ein Fan dieses Mannes genannt zu werden. Guter Sänger, Pianist und Songschreib in jedem Fall, aber eben doch total MAINSTREAM und eher was für die (noch) ältere Generation. Wenn es da nicht den Titelsong gäbe, der mich so dermaßen verfolgt hat, dass ich ihn auf der Gitarre erlenen musste und ihn jetzt sogar in Konzerten spiele: ein Klassischer Ohrwurm mit hoher kompositorischer Qualität. Das Album, von dem er stammt, erschien damals nur in England und wohl auch bei uns, wurde dann aber ein Jahr später doch noch ein Nummer 1 Hit in seiner Heimat, den USA. Das Album stand in der 3 Oiro Grabbelkiste, mit meinem Kundenrabatt habe ich sogar noch weniger dafür gezahlt. Wegen des missglückten Copvers sollte ich das Album vielleicht neben der Grabbelkistenseite auch noch auf der Seit "Ugly Covers" platzieren.
(24.08.2026) Fundort: Schneiders LP-Shop, Bottrop *** Preis: 2,57 €
[Ugly Cover]
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| Wolfsmond: "Lude LaFayette's Wolfsmond" (Bellaphon, März 1977) |
Jochen Peters, alias "Lude LaFayette", George Meier und Frank Mille gehörten zur damals letzten Besetzung der Rattles, Lude als Keyboarder, George als Sologitarrist. Ende 76 haben die beiden dann mit Jugendfreunden aus Bremen/Bremerhaven diese Band gegründet, Lude Lafayette jetzt vor allem als Sänger und Songschreiber. Als Produzent vom Debütalbum saß Frank Mille im Regieraum. Markenzeichen: deutsche Texte in der damals noch sehr jungen Tradition von Udo Lindenberg und Ihre Kinder, aber nicht als Schlager gespielt, sondern echten Rock'n'Roll, der sich durchaus mit englischen und amerikanischen Vorbildern messen konnte. Dem Namen nach kannte ich die Band schon seit langem, sie standen u.a. in meiner damaligen Bibel "Rock In Deutschland", aber irgendwie hatte ich sie nie wirklich zu hören bekommen. Die Rattles waren halt kein Thema bei mir und andere Hamburger Bands mit deutschen Texten aus der Zeit, wie etwa Leinemann, waren mir zu schlagerhaft. Kürzlich habe ich das Album im Keller vom Plattenbau Schermbeck für schlappe zwei Oiro zwischen all dem Spät70er und 80er-Schrott entdeckt und einfach mal eingepackt: was ich da höre gefällt mir ziemlich gut!
(21.08.2026) Fundort: Plattenbau, Schermbeck *** Preis: 2,50 €
[Leere Hände (Ihre Kinder, 1971) |
Alles Klar Auf Der Andrea Doria (Udo Lindenberg, 1973)|
Gin Mill (Rattles, 1974)]
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| Artie Traum: "Life On Earth" (Rounder, 1977) |
Der jüngere Bruder von Happy Traum mit seinem Solodebüt auf dem legendären Rounder-Label. Natürlich musste die Platte aus der Grabbelkiste gerettet werden!
(04.08.2026) Fundort: Plattenbau, Schermbeck *** Preis: 2,50 €
[Happy Traum (1980)]
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| Happy Traum: "Bright Morning Stars" (Flying Fish/Greenhays, 1980) |
Zufall? Gleich von beiden Traum-Brüdern, Happy und Artie, habe ich kurz hintereinander sehr schöne Alben aus den absolut übelsten Grabbelkisten gezogen (10 LPs für 20 € bzw. 4 LPs für 10 €)! Happy Traum ist der ältere von beiden Brüdern und ein ausgezeichneter Akustikgitarrist, der hier interessante Lieder, vor allem Country Blues von Leuten wie "Mississippi" John Hurt oder Huddie Ledbetter spielt, aber auch eine schöne Version von Dylans "I Shall be Released", geschrieben in Woodstock 1967, erstmals von The Band bekannt gemacht auf ihrem legendären Debütalbum "Music From Big Pink". Happy Traum hatte Dylan übrigenz 1971 auf dessen eigener Version begleitet, während Richard Manuel hier am E-Piano zu hören ist.
(04.08.2026) Fundort: Plattenbau, Schermbeck *** Preis: 2 €
[Music From Big Pink (The Band, 1968) |
Artie Traum (1977)]
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| Emil Richards And The Microtonal Blues Band: "Spirit Of 1976 / Live At Donte's" (Impulse, 1969) |
Eine Impulse-Originalpressung aus den USA aus den 60ern - für unter 10 Oiro? Das kann natrürlich nur ein Künstler sein, den nicht soviele auf dem Schirm haben - oder sogar nicht für gut genug für dieses Label befinden. Auch der Verkäufer im Plattenladen in Mülheim sagte mir, dass er zwar selber in das Album reingehört, es aber als "zu kommerziell" empfunden hätte. Dave Pike bei MPS würde ihm besser gefallen.
Ich selber kannte Emil Richards bislang nur dem Namen nach als Vibraphon- und Perkussionspieler auf Studioproduktionen in L.A. in den 60ern in diversen Genres, nicht nur Jazz. Ich war neugierig genug und habe zugegriffen. Und was soll ich sagen? Mir gefällt's wahrscheinlich sogar besser als Dave Pike, obwohl ich das noch mal querhören müsste. Die Platte knistert zwar ein bisschen (sie ist alt!), hat aber einen tollen Sound für ein Livealbum. Vibraphonmusik klingt wohl immer ein bisschen "gefällig", was an der Natur des Instrumentes liegt, aber die Musik ist nicht "kommerziell": die Töne und Akkorde sind vielleicht nicht wirklich schräg und "unkommerziell", aber vor allem die Rhythmen haben es in sich: hochkomplex, mit teilweise wechselnde Taktlängen direkt hintereinander, sodass ich Schwierigkeiten habe zu erkennen, wo immer die "Eins" ist.
Hier noch was für die "Nerds" unter Euch: in der Band von Richards spielten damals so Hochkaräter wie Ray Neapolitano am Bass, den ich von Doors-Platten kenne, und Joe Porcaro am Schlagzeug ("Porcaro ... ? War da nicht was und hatte der nicht einen etwas anderen Vornamen? Wie alt war der denn damals eigentlich?"). Es handelt sich dabei um den Vater von den Toto-Musikern Jeff (Schlagzeug), Steve (Keyboards) und Mike Porcaro (Bass).
Fazit: eine schöne, spannende Platte. Vielleicht nicht so toll und wichtig wie zum Beispiel die Katalognummern davor, Pharoah Sanders mit "Karma", und direkt danach, Charlie Haden und sein "Liberation Music Orchestra", aber trotzdem gut. Und günstig.
(26.07.2026) Fundort: Plattenjunks, Mülheim a.d. Ruhr *** Preis: 9 €
[Impulse!]
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| Hampton Hawes: "Spanish Steps" (Intercord/Black Lion, 1971) |
Diesen Jazz-Pianisten aus L.A. habe ich durch Zufall bei einem Auftritt von Joan Baez bei "The Midnight Special" entdeckt, eine vordergründig ungewöhnliche, aber wirkungsvolle Kombination. Auch auf ihrem großartigen Album "Diamonds & Rust" von 197? hat er einen Gastauftritt.
Inzwischen achte ich schon einmal darauf, wenn ich ein Album von ihm entdecke. "Spanish Steps" entstand an einem einzigen Tag im März 1968 während seiner ausgedehnten Welttournee, auf der er zahlreiche Alben aufgenommen hat, so auch dieses, das großartig klingt und tolle Musik enthält, fast durchgängig Originalkompositionen. Das ist vielleicht nicht der innovativste Jazz im Jahre 1968, aber fantastisch gespielt und entsprechend gut aufgenommen. Das klingt sogar deutlich besser als die zwei, drei Alben, die ich bislang von ihm kenne. Am Bass Jimmy Woode, am Schlagzeug Art Taylor, zwei Jazzexilanten in Europa und Meister ihres Faches.
(09.07.2026) Fundort: Parallel, Köln *** Preis: 10 €
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| Brook Benton: "Today" (Atlantic/Cotillion, 1970) |
Erst mit dieser Coverversion wurde Tony Joe Whites "A Rainy Night In Georgia" zu einem Hit und bekam sein bekanntes Arrangement, in dem besonders die Gitarre von Cornell Dupree hervorsticht. Zwar steht die CD Ausgabe (sogar mit einem Bonosalbum!) bei mit schon länger im Plattenregal, aber kürzlich habe ich in Holland eine Vinylausgabe gefunden: gut erhaltens Cover, aber einige "Gebrauchsspuren" auf dem Vinyl. Gut, dass ich auch noch die CD habe!
(14.06.2026) Fundort: Sounds, Venlo *** Preis: 10,99 €
[Tony Joe White (1969)]
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| Oregon: "Friends" (Vanguard, Mai 1977) |
Ein Grenzfall, ob dieser Fund in die Grabbelkistenabteilung gehört: Knapp 13€ für ein altes Oregon-Vinyl aus den 70ern ist aber sicherlich ein Schnäppchen. "Friends" ist ihr letztes Album für Vanguard vor dem Wechsel zur großen Plattenfirma Elektra. Vielleicht nicht das beste ihrer Vanguard-Alben ("Music Of Another Present Area" und "Distant Hills" sind sicherlich höher einzuschätzen, aber trotzdem schön wegen zwei Besonderheiten: Es gibt Coverversionen von John Abercrombie ("Timeless") und Bill Evans, dazu eine noch größere Oregon-Seltenheit: mit Pianist Larry Karush, Saxophonist Bennie Wallace und Congaspieler David Earle Johnson gibt es gleich drei Gastmusiker. Außerdem findet sich hier Collin Walcotts "Grazing Dreams", das im folgenden Jahr der Titelsong seines Soloalbums wird. Da die Vanguardaufnahmen vermutlich bereits auf 1976 datieren wäre dies hier sogar die erste Version.
(11.06.2026) Fundort: Sounds, Venlo *** Preis: 12,99 €
[Music Of Another Present Era (Oregon, 1972) |
Distant Hills (Oregon, 1973) |
Grazing Dreams (John Abercrombie, 1975)|
Grazing Dreams (Collin Walcott, 1978)]
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| Miles Davis: "The Man With The Horn" (Columbia, Mai 1981) |
Als das Album damals neu herauskam fand ich es nicht so toll - gut war nur, dass Miles Davis nach seiner fünfjähriger Pause wieder da war. Zwar hatte ich schon seit einiger Zeit eine CD im Regal, die sicherlich günstig war, wahrscheinlich bei Zweitausendeis eingepackt. Kürzlich habe ich mir das Vinyl im Second-Händ-Laden geschnappt und höhre es jetzt seit längerer Zeit mal wieder: eigentlich eine schöne Platte, vielleicht sogar besser als ihr Ruf. Falls der überhaupt schlecht ist.
(25.05.2026) Fundort: Schneiders LP Shop, Bottrop *** Preis: 10 €
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| Matraca Berg: "The Dreaming Fields" (Dualtone, Mai 2011) |
Matraca Berg lebt und arbeitet als Songschreiberin in Nashville - und nimmt gelegentlich selber ein paar der Lieder auf. Aus den 90ern gibt es ein paar CDs, wo zu erkennen ist, dass sie als Solistin groß herauskommen sollte bzw. wollte. Entsprechend oppulent wurde damals produziert. Auf diesem neueren Album, das ich kürzlich bei einem dänischen Onlineshop entdeckt habe, nachdem ich dort auf "Vinyl" gefiltert und nach "Preis aufsteigend" sortiert habe, geht es nur um ihre Songs und ihre Stimme, unterstützt von den besten Spielern aus Nashville. Der zurückgenommene kommerzielle Druck tut der Musik sehr gut. Mag ich.
(01.04.2026) Fundort: www.iMusic.dk *** Preis: 13,99 €
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| Steve Young: "To Satisfy You" (Line/Rounder, 1982) |
... und noch eine schöne Platte aus den dunklen 80ern, die ich fast vergessen hatte! Selber eigentlich ein angesehener Songschreiber, der gerne gecovert wird (Eagles, Merle Haggard, etc.) finden sich hier aber mit einer Ausnahmne nur Coverversionen, z.B. eine sehr schöne Version von "No Expectations" von den Rolling Stones. Vielleicht wird es ja deswegen als eines der schwächeren Alben des stimmgewaltigen Sängers und Gitarristen eingeschätzt? Eigentlich ist es mein liebstes, denn es ist das erste, was ich mir von ihm gekauft habe, nachdem ich ihn schon mehrfach bei Alan Bangs im BFBS-Niteflight gehört hatte. Für DM 2,99 Mitte der 80er bei Harry Bohlen in Wesel. War eine ziemlich gute Investition!
(01.12.2002) Fundort: Harry Bohlen, Wesel *** Preis: 2,99 DM
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| James Taylor: "Mud Slide Slim And The Blue Horizon" (Warner, April 1971) |
Ein bislang von mir übersehenes James Taylor Album aus seiner Frühzeit bei Warner mit einer großartigen Band: Danny Kortchmar an der Gitarre, Lee Sklar am Bass und Russ Kunkel am Schlagzeug, die bald darauf als "The Section" eine der wichtigsten und bekanntesten Studiobands wurden, ausserdem Carole Kind am Piano, deren "You've Got A Friend" hier von James zum Hit gemacht wurde.
(20.03.2026) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5 €
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| The Meters: "Cissy Strut" (Island, 1974) |
Meine erste Platte von den Meters, irgendwann in den 80ern aufgrund meines erwachten Interesses an den Neville Brothers irgendwo aus der Grabbelkiste gezogen und erst später zu schätzen gelernt. Enthält Material aus der Frühphase der Band 1969/70 beim New Orleans Label Josie.
(25.01.2026) Fundort: ??? *** Preis: ca. 10 DM
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| Leo Nocentelli: "Another Side" (1971 * Light In The Attic, Nov. 2021) |
Vielleicht ein wenig zu teuer für die Grabbelkiste und deshalb hier eigentlich fehl am Platz, aber Schallplatten vom Light In The Attic Label kosten normalerweise deutlich mehr als die knapp unter 18 Oiro, die ich bezahlt habe. Es sind wohl anscheinend zu viele Exemplare dieser lange verschollenen ersten Soloaufnahmen des Gitarristen der Meters gepresst worden. Oder es hat kaum jemanden interessiert. Ein Schande für die Menschheit und Glück für mich.
Der Stil? New Orleans Funk-Gitarre trifft auf California Singer/Songwriter Musik. Mir fallen als Vergleich nur Bill Withers und besonders Terry Callier ein. Im für Light In The Attic typischen opulenten und informativen Booklet wird übrigenz ausführlich beschrieben, wie die Bänder des damals unveröffentlichten Albums in L.A. in einer Garage entdeckt wurden und den Weg zurück nach New Orleans fanden. Wen das interessiert, der kaufe sich bitte das Album, das es anscheined immer noch für knapp unter 20 Oiros zu kaufen gibt. (25.01.2026) Fundort: JPC *** Preis: 17,99 €
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| Paul Motian: "Tribute" (ECM, 1975) |
Das Album des Schlagzeugers vom amerikanischen Keith Jarrett Quartet hatte ich in den späten 70ern aus der Grabbelkiste vom Weseler Kaufhof gezogen, zu einer Zeit, als "Jazz" im Allgemeinen und "ECM" im Besonderen noch etwas Neues für mich waren. Neben den Platten von Pat Metheny, Jan Garbarek, Gary Burton und Ralph Towner aus dieser Zeit war mir dieses Abum damals aber viel zu spröde, sodass es kaum gehört schnell im Plattenschrank verschwand. Jetzt habe ich es nach langer Zeit mal wieder herausgekramt und finde es ganz vorzüglich. Paul Motian und sein Kollege Charlie Haden legen kongeniale Rhythmen vor, die mir leider wenig bekannten Gitarristen Sam Brown und Paul Metzke spielen darüber sehr interessante Sachen, ab und zu ist auch das Altsaxofon von Carlos Ward dabei. Mal wieder genau die für mich richtige Mischung aus freiem und eher konventionellem Jazz.
(11.06.2010) Fundort: Kaufhof, Wesel *** Preis: 5 DM
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| Seals & Crofts: "I'll Play For You" (Warner, 1975) |
Für viele Musikfans gilt dieses Duo als total uncool, was wohl auch für mich einmal galt, aber irgendwann haben sie mich dann mit ihrem großer Hit "Summer Breeze" gekriegt. Auf jeden Fall findet man die meisten ihrer Alben aus den 70ern in den Grabbelkisten, wo ich bereits mehrfach zugeschlagen habe und meine Sammlung an Seals & Crofts-Platten schon schön angewachsen ist. Ach ja: manche Fans und auch manche Nicht-Fans packen das Duo gerne in die Kategorie "Yacht-Rock". Zwar ist das alles sehr eingängig, was hier musikalisch geboten wird, aber eben auch sehr gut produziert und mit den besten Musikern aus L.A. eingespielt. Ich mag das inzwischen sehr.
(19.01.2026) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 2,60 €
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| "Cowboy" (Capricorn, 1977) |
Zwar nicht das Debüt der Band, sondern eher eine Reunion der beiden Hauptakteure Scott Boyer und Tommy Talton mit neuen Mitstreitern. Das Label lässt auf Southern-Rock vermuten, es handelt sich aber eher um lässigen Softrock, vielleicht sogar so etwas wie "Yachtrock". Die frühen Alben sollen mehr in Richtung Countryrock zielen, sind mir aber nicht bekannt. Die Namem Cowboy, Boyer und Talton kamen mir zum ersten Mal unter als Mitwirkende auf einem frühen Gregg-Allman-Livealbum, das ich mal wieder herauskramen könnte. Schönes Album, insgesamt.
(08.12.2025) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 2,70 €
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| "Blondie Chaplin" (Elektra/Asylum, 1977) |
Das Solodebüt des südafrikanischen Gitarristen, den vielleicht der eine oder andere von seiner - wenn auch nur kurzen - Zeit bei den Beach Boys kennt, zu hören auf deren Alben "Holland" und "Carl & The Passion"
(08.12.2025) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 2,70 €
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| Tommy Talton, Bill Stewart, Johnny Sandlin: "Happy To Be Alive" (Capricorn, 1976) |
Ein netter Fund in der Grabbelkiste, fast übersehen, wenn es nicht bei dem Namen "Sandlin" bei mir geklickt hätte: Johnny Sandlin, ist der ehemalige Drummer von Hourglass, der ersten Band von Greg und Duane Allman in den späten 60ern in LA. Danach wurde er Studiomusiker, Toningenieur und anscheinend sogar einer der A&R Männer vom damals aufstrebenden Südstaatenrock-Label Capricorn. Hier ist er jetzt als Bassist, Tonmeister und Produzent im Boot, während hinterm Schlagzeug Bill Stewart sitzt, über den ich nicht viel weiß, außer dass er gelegentlich auf Südstaaten Rock Alben zu hören ist. Aber eigentlich ist das hier ein (Solo-)Album von Tommy Talton, der für Gitarre, Gesang und das Songwriting zuständig ist. Der Stil? Fast eher Singer/Songwriter Musik wie bei James Taylor oder Country Rock wie bei den Eagles (OK: weniger Chorgesang!) als beinharter und ausufernder "Southern Rock". Die wenigen gefundenen Besprechungen erwähnen die Band "Cowboy", bei der Talton und Stewart gespielt haben. Ich weiß gerade nicht, ob ich überhaupt was von denen im Plattenschrank habe. Ich erinnere mich dunkel an ein Livealbum von Gregg Allman mit Cowboy als Begleitern ("The Gregg Allman Tour" von 1974), das ich habe und bei dem ich mal die Liner Notes checken müsste. Dann wäre da noch das erste Soloalbum von Allmans Bandkumpan Dickey Betts, "Highway Call", zu nennen, das nach meiner Erinnerung ebenfalls von Johnny Sandlin produziert wurde und wo Tommy Talton auch dabei ist ...
(16.03.2025) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 4 €
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| "Kate Taylor" (Columbia, 1978) |
Das zweite Album von "Sister Kate", produziert von ihrem bekanntesten Bruder James, aber auch die anderen drei (!) Brüder sind als Chorsänger (Alex und Hugh) oder Songschreiber (Livingston) mit dabei. Die Musik ist genauso wie man es erwarten kann, wenn der weltberühmte Bruder als Produzent, Gitarrist, Sänger und Songschreiber dabei ist und seine ganzen Musikerkumpels mitbringt (Studiocracks wie Steve Gadd, Will Lee, Don Grolnick, David Spinozza, die Brecker Brothers und viele andere): also irgendwo zwischen JT-Musik, Folk, Soul und ... Yacht-Rock. Und das ist in diesem Fall als großes Kompliment gemeint!
(09.03.2025) Fundort: Plattenbau, Schermbeck *** Preis: 7 €
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| Brian Kennedy: "The Great War Of Words" (RCA, Mai 1990) |
Dieser tolle Sänger ist mir mal als Begleiter von Van Morrison aufgefallen, der ja sonst seinen Chor meist mit Damen besetzt. Das Cover täuscht auch ein wenig über die wunderbare, fast komplett akustische Musik hinweg, die von Gitarre, Perkussion, Klavier und Kontrabass getragen wird. Vielleicht macht ja auch der Name des Produzenten neugierig: Tim Friese-Green hat auch die großartigen späten Alben von Talk Talk klangtechnisch zu verantworten. Brian Kennedy singt und komponiert zwar nicht ganz so "verschroben" wie Mark Hollis, ist vielleicht auch nicht so "genial" wie dieser, aber trotzdem sehr gut. Außerdem: Zwei Euros!
(01.03.2025) Fundort: Plattenbau, Schermbeck *** Preis: 2 €
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| "Funky Kings" (Arista, 1976) |
Drei mehr oder weniger bekannte Songwriter, von denen nur einer, Jules Shear, danach eine kleinere bis mittlere Solokarriere hinlegen konnte. Jack Tempchin Fußnote in der Rockgeschichte basiert wohl darauf, dass als Kumpel von Glenn Frey das eine oder andere Lied zum Eagles-Katalog beigetragen hat, u.a. den (ersten?) Hit "Peaceful Easy Feeling". Sogar Richard Stekols Name war mir einigermaßen geläufig, weil er auf einer Platte von Chris Darrow dabei war, wenn ich mich da richtig erinnere. Das müsste ich aber nochmal nachschauen. Bassist Bill Bodine taucht danach als Begleiter von Joan Armatrading auf (ich glaube u.a. beim Rockpalast-Konzert ca. 1978). Den größten Schub in Hinblick auf Bekanntheit hat aber wohl Greg Leisz gemacht, der aktuell einer der gefragtesten Pedal-Steel-Spieler im Studio und auf der Bühne in den USA ist. Er taucht auf vielen Platten in meinem Plattenschrank auf, u.a. bei Lucinda Williams, Joe Henry und Bob Weir. Nur der Drummer war mir bislang unbekannt. Auch das kann man ja heutzutage im WWW leicht recherchieren. Am bekanntesten war damals vielleicht der Produzent Paul Rothchild, der schon bei der Butterfield Blues Band, den Doors und Janis Joplin an der Reglern saß. Ach ja die Musik: vorzüglicher L.A.-Rock, irgendwo zwischen Country-Rock a la Eagles und ... Yachtrock? Mag ich sehr. Keine Ahnung, warum das damals nichts wurde mit Band und Platte. Vielleicht hätten sie sich "Stekol, Tempchin & Shear" nennen sollen? Das kling zwar auf jeden Fall besser bzw. passender als "Funky Kings", aber Ähnliches hat bei der "Souther Hillman Furay Band" ja auch nicht schon nichts genützt. Oder lag's an dem hässlichen Plattencover? Fragen über Fragen!
(01.12.2024) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 4 €
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| The Soft Boys: "A Can Of Bees" (GB: Aura, Apr. 1979 * D: Metronome, Feb. 1980) |
Meine erste Begegnung mit dem Werk des genialen Robyn Hitchcock verlief recht unspektakulär: ich habe dieses Album mit dem furchtbaren Cover für 1 Mark 95 bei Olschewski in Oberhausen aus der Grabbelkiste gezogen - vielleicht, weil ich den Namen des Sologitarristen Kimberley Rew von Katrina & The Waves (na ja...) und als Autor der Bangles-Single "Going Down to Liverpool" (Oh yeah!) kannte. Erst viel später kam ich über das Solowerk von Hitchcock auf den Geschmack - und musste feststellen, was für ein Schätzchen ich da schon seit längerem in meiner Plattensammlung hatte!
(24.11.2024) Fundort: Olschewski, Oberhausen, ca. 1983 *** Preis: 1,95 DM
[Globe Of Frogs (Robyn Hitchcock & The Egyptians, 1988) |
Ugly Covers]
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| Microdisney: "Everybody Is Fantastic" (Rough Trade, Juni 1984) |
Das Debüt von Cathal Coughlan und Sean O'Hagan bei Indie-Kultlabel Rough Trade ist handwerklich bzw. produktionstechnisch noch weit entfernt von dem entfernt, was noch kommen sollte: zuerst bei den besser produzierten letzten beiden Microdisney-Alben beim Major-Label Virgin und den getrennten Veröffentlichungen der beiden als "Fatima Mansions" bzw. "The High Llamas". Wegen der offensichtlichen gesanglichen und dichterischen Qualitäten von Cathal Coughlan und gitarristischen Qualität von Sean O'Hagan stört mich der Drumcomputer bei mehreren Liedern nicht wirklich. Gelegentlich gibt es auch schon "echte" Drummer und Bassisten auf einigen der Titel, aber zu einer kompletten Band wurden Microdisney wohl erst zum zweiten Album, das ich aber leider (noch) nicht kenne.
(01.11.2024) Fundort: Bahlo Records, Bochum *** Preis: 2 €
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| Shack: "Waterpistol" (Marina, 1995) |
Für drei Mark irgendwo vom Wühltisch geholt - leider keine Erinnerung wo das war. Es muss im Jahre 2000 gewesen sein. Eine frühe Marina Veröffentlichung, die bereits beim Erscheinen 1995 als "Lost Album" galt, weil das Album eigentlich schon von 1991 ist, damals aber das Studio abgebrannt sein soll und den Beteiligten wohl nicht mehr der Sinn nach (oder die Möglichkeit zur) Veröffentlichung war.
(29.07.2024) Fundort: Wahrscheinlich Media Markt in Hamborn (ca. 2000) *** Preis: 3 DM
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| Wet Willie: "Left Coast Live" (Capricorn, 1977) |
Diese Band und dieses Livealbum waren eigentlich schon lange aus meinem Gedächtnis verschwunden - doch kürzlich aus der Grabbelkiste gezogen und wieder ist die ganze Magie da! Wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich mir die Platte in den 80ern zu Studentenzeiten in der Stadtbücherei Duisburg ausgeliehen und auf Cassette aufgenommen - und Cassetten sind eigentlich kein Thema mehr bei mir, spätestens seit man CDs brennen kann, also irgendwann in den 90ern. Wet Willie waren Südstaatenrocker, (natürlich) beim Capricorn-Label unter Vertrag, wodurch sie mir auch aufgefallen waren. Nie so populär bei uns wie etwa die die Labelmates von den Allman Brothers oder Lynyrd Skynyrd, aber dieses Livealbum ist auf jeden Fall großartig. Eigentlich müsste ich mal in ein paar andere Alben der Band reinhören - wenn die denn noch zu bekommen sind, heutzutage!
Nerdige Anekdote: Gitarrist Rick Hirsch hat mit der Joan Armatrading Band damals im Rockpalast gespielt, Sänger Jim Hall kannte ich als Harpspieler von ein paar Alben der Southern Rock-Kollegen, allerdings weiß ich aus dem Stehgreif nicht, von welchen. So nerdig bin ich dann auch wieder nicht. (29.03.2024) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 3 €
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| Kate Taylor: "Sister Kate" (Atlantic, 1971) |
Das Debütalbum von James Taylors kleiner Schwester stammt aus aus den frühen 70ern und kam mir für ein paar Mark irgendwann in den 80ern unter die Finger und hat mich schnell gekriegt: die Songs von großen Songschreibern (ihre Brüder James und Livingston, Carole King, Elton John und sogar Beverley Martyn), die Begleitmusiker (eine der ersten gemeinsamen Sessions von Russ Kunkel, Lee Sklar und Danny Kortchmar, die dann als Begleiter unter anderem von James Taylor, Carole King und Jackson Browne einen gewissen Legendenstatus erlangten), aber auch, wenn ich da mal ganz ehrlich bin, weil ich mich auch ein klein wenig in das Mädel auf dem Cover verguckt hatte.
(01.02.2024) Fundort: ? *** Preis: 6 DM
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| "Illusion" (Island, 1978) |
Die britische Klassikrock-Band Renaissance hat eine turbulente Frühgeschichte. Bei dem phänomenalen, titellosen Debütalbum von 1969 mit dem bekannten Stück "Island" waren noch die Ex-Yardbirds Keith Relf und Drummer Jim McCarty, Keiths Schwester Jane Relf und die klassisch geschulten Musiker John Hawken (Piano) und Louis Cennamo (Bass) dabei. Der Nachfolger "Illusion" erschien dann 1971 zuerst nur noch bei uns in Deutschland. Danach gab es eine komplett neue Truppe um die neue Sängerin Annie Haslam, die dann ein neues, deutlich bekannteres und langlebigeres Kapitel der Bandgeschichte aufschlug. Auch diese Band mag ich, mein Herz gehörte aber immer den "echten" Renaissance von 1969-71. In den späten 70ern fand die alte Truppe aber wieder zusammen unter dem neuen/alten Namen "Illusion" - und schaffte es wieder zu zwei Alben, bevor erneut Schluss war. Sänger/Gitarrist Keith Relf war, soweit ich weiß, in den Planungen des Neustarts involviert, verstarb aber leider kurz bevor es losging. Seinen Gesangsjob und die Rhythmusgitarre übernahm Drummer Jim McCarty, der die Trommelstöcke dafür einem anderen Musiker weiterreichte, zusätzlich gab es erstmals einen hauptamtlichen Leadgitarristen. Ich habe dieses zweite, erneut titellose Album kürzlich in der Grabbelkste gefunden und ohne übergroße Erwartungen eingepackt. Jetzt in Ruhe durchgehört bin ich sogar sehr angetan. Mehr als erwartet.
(16.09.2023) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 5,40 €
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| Peter Tosh: "Bush Doctor" (EMI/Traverse, 1979) |
Mit diesem dritten Solo Album wurde der ehemalige Partner von
(31.08.2021) Fundort: Schneiders LP Shop, Bottrop *** Preis: 5,33 €
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| "Santiago" (EMI/Traverse, 1979) |
Dia Band Santiago wurde nach meinem dürftigen Wissensstand Mitte der 70er von vier Exil-Chilenen in Europa gegründet. Ende des Jahrzehnts war die Band schließlich in Köln beheimatet, neben der chilenischen Rhythmusgruppe bestehend aus Mario Argandona (Schlagzeug) und Tato Gomez (Bass), spielten zwei Musiker aus Wales (John Parsons) und den USA (Serge Maillard) die Gitarren. Kennengelernt hatte ich die Band über das Radio: im WDR gab es damals Samstags Abend regelmäßig Livekonzerte unter dem Namen "Kleine Nachtmusik". Den Auftritt von Santiago hatte ich damals auf Cassette aufgenommen. Ein paar Jahre später fand ich dann diese extrem günstige Platte in der Grabbelkiste, die mir damals aber wenig gefiel, denn anders als das Live-Konzert gab es hier eine Hochglanzproduktion nach US-Maßstab, die sehr poppig, fast schon nach Disco klang. Inzwischen weiß ich die Platte vor allem dank der guten Songs und der tollen Satzgesänge doch zu schätzen. Ein Erfolg war die Produktion damals wohl nicht, obwohl bei den Gastmusikern nicht gespart wurde (Steve Porcaro von Toto und Thijs van Leer von Focus and den Keyboards und Perkussionist Paulinho da Costa). Die Band löste sich auf, aber die Musiker blieben wohl alle mehr oder weniger in Köln hängen: Mario Argandona war mal eine zeitlang Perkussionist bei BAP, Gitarrist John Parsons jahrelang der Leadgitarrist der HÖHNER! Kaum zu glauben, aber wahr!
(24.01.2021) Fundort: Olschewski, Oberhausen *** Preis: 1,95 DM
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| Pale Saints: "The Comforts Of Madness" (4AD, Feb. 1990) |
Fast vergessene Shoegazer-Band aus England mit ihrem Debütalbum. Sowas kann ich zwar nicht immer hören, aber manchmal finde ich das doch schön!
(09.02.2020) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5 €
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| Kiki Dee: "Loving & Free" (Rocket, 1973) |
Die britische Sängerin kennen die meisten nur als Duett Partnerin von Elton John ("Don't Go Breaking My Heart"). Ihr Debütalbum wurde damals von Elton höchstpersönlich produziert, er steuert auch zahlreiche Tastentöne und zwei Lieder bei. Klanglich ist das Album nicht unähnlich Eltons Frühwerk ("Madman Across The River" und "Honky Chateau"), das ich ja sehr schätze. Neben vier eigenen Liedern von Kiki Dee und den beiden von Elton John/Bernie Taupin wurde ich damals in den frühen 80ern bei meinem Besuch in der Duisburger Stadtbücherei aber wegen einer Coverversion von Jackson Brownes "Song For Adam" auf die Platte aufmerksam, habe sie, wie damals üblich, ausgeliehen und zu Hause auf Cassette überspielt. Das ist lange her, alle Cassette sind seit langem defekt oder entsorgt, sodass ich diese Platte ewig nicht mehr gehört habe. Beim Abhören vor kurzem im Plattenladen habe ich aber wiederentdeckt, dass das eine wunderbare Platte ist.
(08.11.2019) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5 €
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| Mary McCaslin: "Way Out West" (Philo, 1973) |
Es kommt eher selten vor, dass ich da eine Singer/Songwriter-Platte aus den "goldenen Früh70ern" von einer Künstlerin entdecke, von der ich bislang noch nie etwas gehört habe! Mary McCaslin ist so ein Fall. Sie gilt für Eingeweihte als das "Missing Link" zwischen Folk und Singer/Songwriter - vielleicht mag das ja vermessen klingen, aber die Lady muss sich zwischen Joan Baez, Judy Collins, Bonnie Dobson und vielleicht auch der frühen Joni Mitchell nicht verstecken. Außerdem ist sie immer noch auf der Bühne aktiv, auch wenn da schon seit längerem kein neues Album mehr erschienen ist, wie ich natürlich schnell recherchiert habe!
(24.03.2019) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 7,99 €
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| Edie Brickell & New Bohemians: "Ghost Of A Dog" (Geffen, 1990) |
Das zweite und leider auch für lange Zeit letzte Album der Band hatte ich als CD zwar schon seit damals im Plattenschrank - aber es wohl nie richtig zu schätzen gewusst. Jetzt habe ich die Vinylausgabe für wenig Geld aus der Grabbelkiste gezogen und entdecke ein richtig gutes Album, vielleicht sogar besser als das vielgepriesene Debüt!
(05.01.2019) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5 €
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| Jimmy Webb: "Letters" (Reprise, 1972) |
Mit seinen eigenen Alben nie soerfolgreich wie als Songschreiber für andere, obwohl er eigentlich ein guter Sänger ist. Hier gibt es u.a. Glen Campbells Monsterhit "Galveston" in einer zurückhaltenden Akustikversion. Mag ich sogar viel lieber.
(16.12.2018) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 6 €
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| The Stars Of Heaven: "Speak Slowly" (Rough Trade, 1988) |
Besser, als ich sie in Erinnerung hatte: die erste und leider auch letzte Langspielplatte der irischen Gitarrenband, die ich damals nach den zwei grandiosen Vinyl-EPs "Sacred Heart Hotel" (1986) und "Before Holyhead" (1987) auf dem damals neuen Medium CD aber nicht ganz so toll fand. Das lag vielleicht am modernen Schlagzeugsound auf einigen der Lieder (so waren sie eben, die 80er!). Heute, aus der Distanz betrachtet und endlich auch auf Vinyl gehört, finde ich, dass auch "Speak Slowly" eine sehr schöne Platte ist! Obwohl mich der Hall auf der Snare immer noch nicht ein wenig nervt. Aber egal.
(04.11.2018) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 5 €
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| Caetano Veloso: "Noites Do Norte" (Universal/Emarcy, April 2001) |
Ein richtig gutes und sehr abwechslungsreiches Album des Meisters, mit Bossa Nova-, Rock-, Folk- und sogar gelegentlichen Hip-Hopp-Elementen, dazu großem Orchester, das mir bisher entgangen ist und das ich kürzlich in der Grabbelkiste gefunden habe, wenn auch nur als CD. Wahrscheinlich gibt es auch gar keine Vinylversion, wenn man mal auf das Erscheinungsdatum kurz nach der Jahrtausendwende achtet.
(20.07.2018) Fundort: Andrä, Essen *** Preis: 5 €
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| Bill Connors: "Of Mist And Melting" (ECM, 1978) |
Der amerikanische Gitarrist war zu diesem Zeitpunkt Teil der Band von Jan Garbarek. Diese Session entstand zusammen mit seinem Chef und den ECM-Labelkollegen Jack DeJohnette und Gary Peacock. Ein ganz vorzügliches Album, das damals komplett an mir vorbeigegangen ist.
(07.07.2018) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 5,40 €
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| The Black Sorrows: "Hold On To Me" (Columbia, 1988) |
Eine der besten Bands von Down Under mit ihrem - so weit ich weiß - vierten Album, auf jeden Fall dem ersten, das weltweit bei einem großen Label veröffentlicht wurde. Joe Camilleri gibt hier auf eine unpeinliche Art den Van Morrison, dabei wunderbar gesanglich unterstützt von den Schwestern Vika und Linda Bull von Tonga.
(04.07.2018) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 3 €
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| "John David Souther" (Elektra/Asylum, 1972) |
Das Debütalbum des Sängers war zwar kein Verkaufshit, aber seine Songs wurden gerne von andern Künstlern übernommen, z.B. von Linda Ronstadt. Trotzdem gefallen mir seine Originalversionen am besten. Ach ja - bei den Eagles durfte er mal mit auf die Rückseite des Covers und war wohl auch am Songwriting beteiligt.
(10.05.2018) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 7,99 €
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| Pearls Before Swine: "The Use Of Ashes" (Reprise, 1970) |
Erstes Lied auf diesem frühen Album von Tom Rapp ist "The Jeweller", das später vom englischen Studioprojekt This Mortal Coil ja kongenial gecovert wurde. Aufgenommen wurde "The Use Of Ashes" in Nashville mit den dortigen Studiocracks, die damals auf vielen Platten zu hören waren, weshalb der Klang hier auch etwas von dem auf dem Debütalbum "Balaklava" abweicht - aber nicht zum Nachteil.
(23.03.2018) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 13,33 €
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| Sonny Greenwich: "Evol-ution, Love's Reverse" (Happy Bird/PM, 1979) |
Ein mir bislang unbekannter kanadischer Jazzgitarrist mit einem wunderschönen Livemitschnitt vom Juni 1978 aus Toronto, begleitet von Gene Perla am Bass, der auch produziert hat, sowie Don Thompson am Fender-Rhodes-Piano und dem Drummer Claude Ranger.
(23.03.2018) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 5,38 €
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| M. Walking On The Water: "Wood" (Polydor, 1992) |
Nach "Elysian", dem dritten Album der Krefelder Band insgesamt und erstem bei einem Major-Label, stand nun auch das vierte Album für einen Spottpreis in der Grabbelkiste. Das ist natürlich schön für mich, zeigt aber leider auch, dass deutscher Indie-Rock aus den 80ern und 90ern (noch) nicht den Kultstatus vom Krautrock der 60er und 70er hat. Auf jeden Fall ist "Wood" eine richtig gute Platte, die ich damals irgendwie übersehen hatte.
(21.09.2017) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 3,75 €
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| Syd Straw: "Surprise" (Virgin, Juni 1989) |
Eine Sängerin aus dem Golden Palominos-Umfeld mit ihrem perfekten Debütalbum und einer sehr spannenden Musikmischung zwischen altem Folk und modernem Pop. Produziert von echten Könnern mit sehr persönlicher Handschrift: Daniel Lanois, Van Dyke Parks und Anthony Moore (Slapp Happy).
(21.09.2017) Fundort: Andrä, Essen *** Preis: 5 €
[Golden Palominos]
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| Interview: "Big Oceans" (Virgin, 1979) |
Glück? Zufall? Oder nur gesteigerte Aufmerksamkeit? Wenige Tage, nachdem ich die Band für mich entdeckt habe, finde ich nun auch das (rare?) Debütalbum in der Grabbelkiste meines 2nd-Hand-Discounters. Große Freude!
(01.05.2017) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 4 €
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| Interview: "Snakes And Lovers" (Virgin, 1980) |
Ich habe keine Ahnung wo oder wann ich dieses Album gefunden habe. Es steht auf jeden Fall schon seit seligen D-Mark-Zeiten in meinem Plattenschrank, wie der Preisaufkleber erkennen lässt. Kürzlich bin ich beim assoziativen You-Tube-Hören seit Ewigkeiten mal wieder bei der Band gelandet und habe mich daran erinnert, dass die Platte ja auch bei mir herumsteht: jetzt merke ich, dass es sich um ein wirklich gutes Album handelt - und habe keine Ahnung, warum das damals und auch heute eigentlich niemanden interessiert hat.
(05.04.2017) Fundort: ? *** Preis: 1,95 DM
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| The David Liebman Quintet: "Pendulum" (Artist House, 1979) |
Ein tolles Fundstück aus den späten 70ern! Der damalige (?) Miles Davis-Saxophonist im Quintett mit Richard Beirach (Piano), Frank Tusa (Bass), Randy Brecker (Trompete) und Al Foster (Schlagzeug) live aus dem legendären Village Vanguard in New York City.
(08.02.2017) Fundort: Hannas Musik, Bocholt *** Preis: 8,50€
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Einer der besten deutschen Jazztrompeter mit einem seiner besten Alben - vielleicht nicht mein allerbilligstes Schnäppchen, aber eines meiner liebsten Fundstücke in den letzten Wochen. Zu Schoofs Band gehörten damals die besten Jazzmusiker der Gegend: der Holländer Jasper van't Hof an den Tasten, der Luxemburger Michel Pilz mit seiner Baßklarinette, Günter Lenz am Bass und Schlagzeuger Klaus Hübner. Das Japo-Label gehörte zwar zur ECM-Familie, die Musik war aber nicht ganz so ECM-mäßig wie beim Stammlabel.
(08.02.2017) Fundort: Hannas Musik, Bocholt *** Preis: 10,00€
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| Shiny Gnomes: "Colliding" (Polydor, Mai 1990) |
Das vierte Album dieser wunderbaren Nürnberger Band war auch das letzte für eine große Plattenfirma. Diese hatte teure (?) englische Produzenten angeheuert (Chris Allison und John Leckie), welche bei der Band aber nicht für Mainstreamsound sorgten, sondern diese stattdessen zu Experimenten ermunterten, sodass eine tolle, aber eben nicht sonderlich kommerzielle Platte dabei heraussprang.
(27.09.2016) Fundort: Andrä, Essen *** Preis: 5,00€
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| The Desoto Caucus: "Offramp Rodeo" (Glitterhouse, 2013) |
Im März gab's mal wieder eine Glitterhaus-Aktion, wo ausgewählte Alben zu einem bestimmten Thema zu einem unverschämt günstigen Kurs rausgehauen wurden. Das Thema war Skandinavien und ich habe meine Glitterhaus-Lücken mit Alben von Desoto Causcus aus Dänemark und Golden Kanine aus Schweden gestopft. Manchmal höre ich aber nur kurz in diese "Billig-Alben" rein, nicke anerkennend und sortiere sie dann leider viel zu schnell weg. "Offramp Rodeo" ist aber so richtig gut, noch besser als das mir schon bekannte dritte titellose Album. Inzwischen kostet die Platte (mit CD!) auch wieder den Vollpreis.
(07.05.2016) Fundort: Glitterhouse-Katalog, Briefkasten *** Preis: 6,62€ (LP+CD)
[The Desoto Caucus (2014)]
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| James Taylor: "Daddy Loves His Work" (Columbia, April 1981) |
Keine Ahnung, wie ich an dieses Album geraten bin. Wahrscheinlich einfach, weil jedes JT-Album in der Grabbelkiste ein lohnenswerter Fund ist.
(22.03.2016)
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| Larry Coryell: "At The Village Gate" (Vanguard, 1971) |
Diese Platte hatte ich vor ein paar Jahren schon mal bei Mike im Duisburger "33 1/3" gefunden. Beim Abspielen der Platte wurde Mike, der Chef des Ladens, hellhörig wegen dieser fantastischen Musik und fragte mich, ob er das Album selber behalten dürfte. Er würde mir als Ausgleich auch eine CD-Kopie machen. Ich liess mich aufgrund seiner offensichtlichen Begeisterung und weil mir so etwas in seinem Laden noch nie passiert war darauf ein. Als ich die CD dann wenige Wochen später zu hause hörte, hatte ich meinen Entschluss aber schnell bereut, denn es handelt sich bei diesem Konzertmitschnitt vom Januar 1971 meiner Meinung nach um eine der besten Platten im Geiste von Jimi Hendrix, der ja kurz zuvor verstorben war.
Da mir die schnöde CD-Kopie auf jeden Fall nicht gereicht hat, habe ich in der Folgezeit regelmäßig nach der Platte Ausschau gehalten, sie aber nie wieder gesehen. Kurz nach Weihnachten habe ich sie dann endlich doch bei Angela in ihrem tollen Plattenladen hinter dem Essener Hauptbahnhof entdeckt. Wunderbar! (01.01.2016) Fundort: New Life Shark, Essen *** Preis: 10,00€
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| Wendy Waldman: "Gypsy Symphony" (Warner, 1974) |
Zweites Album der Sängerin und Songschreiberin, die zuvor gemeinsam mit Karla Bonoff, Andrew Gold und Kenny Edwards in der erfolglosen Band Bryndle begann. Mit Unterstützung der famosen Band aus den Muscle Shoals Studios gelingt ihr eine tolle und abwechslungsreiche Platte, irgendwo zwischen Laura Nyro und Linda Ronstadt, bzw. zwischen Kalifornien und Alabama, die damals aber kaum jemand gekauft hat. Andere Musiker dagegen haben sie sehr wohl gehört und dann gerne Wendys Lieder selber aufgenommen. Ach ja - die Lady hat doch wirklich tolle Haare!
(01.11.2015) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5,00€
[Karla Bonoff |
Laura Nyro |
Linda Ronstadt]
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| The Rascals: "Freedom Suite" (Atlantic, März 1969) |
Das letzte Album der Band, die man vielleicht von den Hits "Groovin'" und "Good Lovin'" kennt, in der klassischen Besetzung (Felix Cavaliere, Gesang & Keyboards, Eddie Brigati, Gesang, Gene Cornish, Gitarre, und Dino Danelli, Schlagzeug) war ein Doppelalbum und enthielt auf der ersten Platte "normale" Popsongs, u.a. den letzten großen Hit "People Got To Be Free", und auf der zweiten Platte, passend zur neuen, "progressiven" Zeit, ein viertelstündiges Schlagzeugsolo (Dino war deutlich kompetenter als der Bursche von Iron Butterfly!) und eine viertelstündige instrumentale Studiosession namens "Cute". Eine tolle Platte in einem wunderschönen silbernen Cover, dessen Wirkung man mit einem kleinen Bild im Internet kaum gerecht werden kann, mit dem sich die Band aber leider genau zwischen die Stühle der alten Hitfans und denen der "progressiven Fraktion" gesetzt haben. Was mir aber egal sein kann.
(12.06.2015) Fundort: Andrä, Münster *** Preis: 7,99€
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| The Rowans: "Sibbling Rivalry" (Elektra/Asylum, 1976) |
Peter Rowan hat in den letzten Jahrzehnten (!) ja zahlreiche Solo- und Bandprojekte gehabt, die von mir ja auch oft genug gewürdigt wurden (z.B. Earth Opera mit David Grisman oder Old And In The Way mit Grisman und Jerry Garcia), stilistisch meistens im Bluesgrass-Genre angesiedelt. Zusammen mit seinen Brüdern Lorin und Chris hat er in den 70ern auch drei eher im Mainstream verankerte Alben aufgenommen. Zumindest hat wohl die große Plattenfirma gehofft, hier ein paar neue Spieler im Eagles-Marktsegment zu haben. Dass das nicht geklappt hat liegt nicht an der Qualität dieser Alben - oder vielleicht doch: die Rowan-Brüder sind einfach zu gut für den Mainstream.
(27.04.2015) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 8,10€
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| Clover: "Love On The Wire" (Vertigo, 1977) |
Diese virtuose Band aus der Nähe von San Francisco ist leider nicht wegen ihrer vier Alben in Erinnerung, sondern weil sie die Ausgangsbasis für die teilweise großen späteren Karrieren ihrer Mitglieder war: Bassist John Ciambotti hatte eine überschaubare Karriere in der Band von Lucinda Williams und verdiente sich seinen Lebensunterhalt später als Arzt (oder Physiotherapeut?). Lead- und Pedalsteelgitarrist John McFee kam bei den deutlich bekannteren Doobie Brothers unter und wurde ein vielgebuchter Studiomusiker (u.a. für Van Morrison und die Grateful Dead!). Zweitsänger und Harmonikaspieler Huey Louis (sic!) und Keyboarder Sean Hopper bildeten anschließend den Kern von Huey Lewis & The News. Nur Sänger, Rhythmusgitarrist und Hauptsongschreiber Alex Call konnte sich als Solist nicht wirklich durchsetzen, wurde allerdings zum mittelprächtig erfiolgreichen Songschreiber für andere Leute, u.a. (Überraschung!) für die alten Kumpels bei Huey Lewis & The News.
"Love On The Wire" ist das vierte und somit letzte Album der Band, aufgenommen in England mitten in der Punkrockexplosion und entsprechend erfolglos, aber trotzdem (?) ein tolles Album, musikalisch irgendwo zwischen The Band (wegen der Country- bzw. Folkelemente) und Little Feat (wegen der vertrackten funky Rhythmen), was damals keiner hören wollte. Ach ja - die Band ist manchen Leuten nur bekannt, weil sie auf dem ersten Album "My Aim Is True" von Elvis Costello die Begleitband stellten, bevor dieser dann seine eigenen Attractions hatte. (26.04.2015) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 7,20€
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| Fuck: "Baby Loves A Funny Bunny" (Normal, Nov. 1996) |
Vor Kurzem habe ich die Vinylausgabe des zweiten Albums dieser ziemlich unbekannten Band aus San Francisco, die aufgrund ihres blöden Namens schwer zu googeln ist, im Katalog meines Lieblinxspezialversandes für musikalische Feinkost gefunden, wo offensichtlich die letzten Reste des ehemaligen (?) Bonner Labels Normal verramscht werden. Die CD hatte ich damals neu erworben und schon lange nicht mehr gehört. Jetzt wird sie im Freundeskreis weitergereicht und ich geniesse die Platte endlich im richtigen Format: "Baby Loves A Funny Bunny" bietet wunderbar schrammeligen Gitarrenrock, der den lächerlich niedrigen Verkaufspreis mehr als rechtfertigt!
(20.02.2015) Fundort: Glitterhouse, Internet & Beverungen *** Preis: 4,85€
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| Fanny: "Fanny Hill" (Reprise, 1972) |
Fast völlig vergessen von der Rockwelt: die erste rein weibliche Rockband (Betonung auf Rock!), die nicht nur sang, sondern auch selber komponierte und spielte, ausserdem einen Plattenvertrag bei einer großen Firma hatte. Dies ist das dritte Album, aufgenommen Dezember 1971 in den Apple-Studios, mit Beatles-Tonmeister Geoff Emerick an den Reglern und dem Bläsersatz der Stones (Bobby Keys und Jim Price).
Die Bass bzw. Gitarre spielenden Schwestern Jean und June Millington rocken in inzwischen fortgeschrittenem Großmutter-Alter übrigenz immer noch verdammt gut, wie man bei Youtube bewundern kann, wenn man ein klein wenig sucht. Empfehlenswert ist auch ein längerer Mitschnitt von einem Beatclub-Aufritt bei Radio Bremen von 1972. Taffe Mädelz zum Verlieben, gegenüber denen die Runaways schlapp daherkämen. (26.02.2014) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5,00€
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| Ed Kuepper: "Today Wonder" (Normal/Rattlesnake, 1990) |
Gitarre/Schlagzeug-Duos sind keine Erfindung von Jack White (White Stripes). Gute Belege dafür sind die von mir hochgeschätzten House Of Freaks, die von den späten 80ern bis Mitte der 90er wunderbare Alben in dieser Minimalbesetzung aufnahmen. Auch waren Giant Sand zeitweise nur ein solches Duo (auf den Alben "Long Stem Rant" von 1989 und "Swerve" von 1990). Und dann gibt es da noch den australischen Gitarristen Ed Kuepper (vor langer zeit mal bei Australiens legendären "Punkrockern" The Saints), der mit "Today Wonder" zumindest ein phantastisches Album in dieser Minibesetzung zusammen mit Schlagzeuger Mark Dawson aufgenommen hat.
(14.10.2014) Fundort: Andrä, Münster *** Preis: 5,00€
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| Camel: "Rain Dances" (Teldec/Gama, 1977) |
Camel sind alte Bekannte aus den 70ern, von mir eigentlich immer ganz gerne gehört, aber nie meine absoluten Lieblinge. Und im Zweifelsfall habe ich immer Caravan vorgezogen. Jetzt war das Album aber nun mal besonders günstig und präsentiert neben den schon von den vorherigen Alben der Band bekannten Musikern (Gitarrist/Flötist Andy Latimer, Keyboarder Peter Bardens und Trommler Andy Ward) als Neuzugänge den Ex-Caravan Bassisten Richard Sincair und den Saxofonisten Mel Collins. Schöne Platte. Könnte man vielleicht Laid-Back-Prog-Rock nennen (das ist natürlich ein Witz!).
(22.06.2014) Fundort: Schneider, Bottrop *** Preis: 2,60€ [Caravan]
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| David Grisman: "Mondo Mando" (Warner, 1981) |
Räumungsverkauf mit 50% Rabatt in Essen! Vielleicht, weil es dort jetzt auch eine Andrä-Filiale in der Nähe gibt? Keine Ahnung, aber auf jeden Fall war der Kaufanreiz da und eines der erstandenen Schätzchen stammt von meinem allerliebsten Mandolinenspieler. Vielleicht nicht ganz so gut wie die titellose David Grisman Quintet-Platte von 1977, aber doch ziemlich nahe dran - schließlich sind die Besten mit dabei (Bob Wasserman am Bass, Darol Anger an der Geige, Mike Marshall an Gitarre und zweiter Mandoline, dazu noch Tony Rice, Mark O'Connor und sogar das Kronos-Streichquartett bei einer Nummer).
(29.05.2014) Fundort: Telök, Essen *** Preis: 5,00€ [David Grisman Quintet (1977)]
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| Speed Niggs: "Another Valley On The Long Decline" (Historia, 1990) |
Ein ostwestfälisches Gitarrenrocktrio in der Tradition von Neil Young, den Lemonheads und Dinosaur, Jr. um den Gitarristen Christopher Uhe, der danach auch noch mit anderen Bands am Start und ebenso wenig erfolgreich war (u.a. Locust Fudge, Great Tuna! und Sharon Stoned). Wenn mich mein nachlassendes Gedächtnis nicht täuscht, dann habe ich die Kapelle damals sogar mal live gesehen. Ich bin mir aber nicht sicher.
(14.04.2014) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 5,00€ |
| "Peter Case" (Geffen, 1986) |
Ein frühes Soloalbum des ehemaligen Sängers der kaum noch bekannten Plimsouls: leider ebenfalls fast vergessen, auch wenn ich die CD schon länger im Regal habe. Angeschafft, damals in den Nachwehen seines Meisterwerks "The Man With The Blue Post Modern Neo-Traditionalist Guitar" von 1989. Jetzt lausche ich der Platte seit längerem mal wieder in Vinylform und stelle fest: eine tolle Platte. Das ist neben Peter Case vor allem ein Verdienst der Produzenten: T-Bone Burnett war schon damals ein Könner und auch Mitchell Froom so langsam im Kommen!
(23.03.2014) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 3,50€ |
| "Jack Grunsky" (Kuckuck, 1972) |
Ein kanadischer Folksänger mit österreichischen Wurzeln, der in den frühen 70ern für das Münchener Krautrocklabel Kuckuck mehrere Alben aufgenommen hat und nach meiner aktuellen Internet-Recherche zufolge inzwischen wieder in Kanada lebt und dort als Autor von Kinderliedern erfolgreich ist. Auf seinem titellosen, dritten Kuckuck-Album wird er von den Gitarristen Ernst Schulz (von den Labelkollegen Ihre Kinder) und Theo Bina, dem Jazzbassisten Jimmy Woode und Schlagzeuger Thomas Holm (von den Labelkollegen Hanuman) begleitet.
(16.02.2014) Fundort: Andrä, Essen *** Preis: 7,99€ |
| Yo La Tengo: "That Is Yo La Tengo" (City Slang, Mai 1991) |
Ich habe diese EP mit knapp 25 Minuten Laufzeit zwar schon seit längerem als CD im Plattenschrank - aber wenn ich mal was auf Vinyl von einem meiner Lieblinxtrios in der "Grabbelkiste" finde, dann kann ich nicht widerstehen. Im Übrigen ist "That Is ..." tatsächlich eine der besten Veröffentlichungen einer Band, die nicht gerade arm an guten Veröffentlichungen ist!
(24.01.2014) Fundort: Schneiders LP Shop, Bottrop *** Preis: 7€ |
| Jim Capaldi: "Oh How We Danced" (Island, Feb. 1972) |
Das Solo-Debüt des Traffic-Trommlers, hier in der Rolle als Sänger und Songschreiber, ganz im Stil seiner Hauptband, nur eben ohne Steve Winwood als Sänger und vielleicht insgesamt etwas relaxter. Bei den meisten Titeln wird er von der Muscle-Shoals-Studioband begleitet (Dave Hood am Bass, Barry Beckett an den Tasten, Roger Hawkins am Schlagzeug), die später dann ja bekanntlich für eine Zeit fest zu Traffic gehört haben (z.B. auf dem Live-Album "On The Road" von 1973) sowie Free-Gitarrist Paul Kossoff. Bei einem Stück ist sogar die komplette 71er-Besetzung von Traffic dabei (Steve Winwood, Saxofonist/Flötist Chris Wood, Perkussionist Reebob Kwaku Bah, Bassist Rick Grech und Trommler Jim Gordon). Sogar Ex-Traffic Dave Mason spielt Gitarre und Harmonika.
Soloalben von "Nebendarstellern" sind ja oft recht langweilig, auch wenn viele prominente Freunde mitwirken, aber hier macht es doch Sinn. Das könnte vielleicht daran liegen, dass Capaldi nicht nur in einer bekannten Band spielt, sondern auch ein ganz vorzüglicher Songschreiber ist: schließlich war er schon bei Traffic für die Texte zu den Winwood-Liedern zuständig. (01.12.2013) Fundort: Music & Books, Nürnberg *** Preis: 10€
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| Mark-Almond: "II" (Blue Thumb, März 1972) |
Das Blue Thumb-Label wurde mal, so weit ich weiß, von Bob Krasnow für Captain Beefheart gegründet. Allerdings hielt deren Zusammenarbeit nur für ein Album ("Strictly Personal" von 1968). Zu den anderen Künstlern gehörte auch diese britische Folk-Jazz-Duo, das mit seinem Sound auf den ersten Alben in Amerika sogar recht erfolgreich gewesen sein soll. Neben den Namensgebern Jon Mark (Gesang, Songs, Akustikgitarre) und Johnny Almond (Flöte, Saxofon) sei hier nur der Drummer erwähnt, obwohl er sich auf der ganzen Platte meist sehr zurückhält: Danny Richmond, legendärer Jazz-Drummer von niemand geringerem als Charles Mingus. Vom Fingerpicking erinnert mich Jon Mark manchmal an Nick Drake, der jazzige Sound der Band hätte auch zu John Martyns "Solid Air" oder Tim Buckleys "Happy Sad" gepasst. Zugegebenermaßen kommt Jon Mark gesanglich nicht an Tim Buckley heran, aber so schlecht, wie in der Besprechung vom "Allmusic Guide" ist er keinesfalls ("lousy singer"). Vielleicht hatte der AMG-Autor auch das vom Bassisten Roger Sutton komponierte und gesungene "Sunset" im Sinn? Oder einfach nur was Schlechtes gegessen oder geraucht an dem Tage? Egal. Ich mag die Platte. Dabei spielt auch keine Rolle, dass es sich um eine eventuell seltene und eventuell wertvolle Erstpressung handeln könnte.
Ich habe auch noch mal weitergegurgelt, um eine positive Rezension zu finden, aber scheinbar mögen viele Leute diese Platte/Musik nicht! Noch ein Grund für mich, sie in's Herz zu schliessen. (07.09.2013) Fundort: Andrä, Duisburg *** Preis: 6,50€
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| Elisa Randazzo: "Bruises & Butterflies" (Drag City, Mai 2010) |
Das Album taucht in der 6. Folge von "25 vergessene & verkannte Meisterwerke" in der Septemberausgabe vom Rolling Stone auf und hat mich neugierig gemacht. Zuerst wurde der YouTube-Check durchgeführt, den die Dame sofort bestanden hat. Dann fand ich die CD für kleines Geld bei einem der über Amazon anbietenden Kleinhändler und habe sofort zugegriffen. Sehr schöner Folk-Pop. Bei drei Liedern hat übrigenz die ebenfalls vergessene und verkannte Bridget St. John mitkomponiert und mitgesungen!
(31.08.2013) Fundort: Amazon "Special Market" *** Preis: 5,49€
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| Jerry Moore: "Life Is A Constant Journey Home" (Abraxas, 20?? * ESP, 1967) |
Ein Tipp von Günter Ramsauer, der auch schon feine Worte zu unseren W4L- und STTS-CDs gefunden hat und seit einiger Zeit höchstinteressante E-Mails mit Plattentipps an eingeweihte Kreise verschickt. Sein Vergleich mit Tim Buckley und Terry Callier hat mich natürlich neugierig gemacht. Als ich vor ein paar Tagen die CD in einer älteren (?) italienischen Version für wenig Geld beim bösen Amazon-Versand gefunden habe, da habe ich trotzdem & ungehört zugegriffen - und es hat sich gelohnt! Die Musik ist zwar irgendwo zwischen Jazz & Folk einzuordnen, schließlich hat der Folksänger und Akustikgitarrist Jerry Moore mit bekannten New Yorker Jazzern aufgenommen (Eric Gale - E-Gitarre, Bill Salter - Bass, Warren Smith - Schlagzeug, Ralph MacDonald - Congas), aber seine Stimme klingt für mich überhaupt nicht nach Tim Buckley. OK - Terry Callier geht als Vergleich durchaus in Ordnung. Und witzigerweise ist die Besetzung der Band identisch mit der bekanntesten, weil einzigen Tim-Buckley-Coverband von Voerde am Niederrhein. Also hatte Günter doch irgendwie recht!
(30.05.2013) Fundort: Amazon "Special Market" *** Preis: 6,99€ |
| Crime & The City Solution: "Just South Of Heaven" (Mute, Sept. 1985) |
"Aussies with a gothic vision of the American South" - das ist der knappe Kommentar vom allwissenden All Music Guide zur zweiten EP der Band im Londoner Exil. Sänger und Bandgründer Simon Bonney hatte in den späten 70ern schon mal eine Besetzung in alten Heimat am Start, allerdinx wohl ohne amtlichen Tonträger. Seine Landsleute Mick Harvey und Rowland S. Howard kamen jetzt von der gerade beendeten Birthday Party (mit Nick Cave!) dazu. Rowlands Bruder Harry übernahm den Bass. Erstmals dabei und einziger Nicht-Exil-Aussie in der Truppe war Epic Soundtrack, immerhin Bruder der englischen Fast-Legende Nikki Sudden. Zwar kannte ich die 6 Lieder mit immerhin 28 Minuten Länge schon als Bonustracks von der CD "Room Of Light", aber es geht doch nichts über handfestes Vinyl ...
(26.05.2013) Fundort: Far Out, Duisburg *** Preis: 4,66€
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| Robyn Hitchcock: "Eye" (Twin/Tone, 1990) |
Ein so genanntes "Zwischendurchalbum" des hochproduktiven englischen Singer/Songwriters, solo mit Stimme, Akustik-Gitarre und gelegentlichen Overdubs (Bass, Piano, etc.). Robyn Hitchcock hatte es aber nicht nötig, "unplugged" auf's Cover zu schreiben, obwohl das ja genau die Zeit für solche Alben war. Entstanden zwischen den mit seiner Band The Egyptians eingespielten Alben "Queen Elvis" (1989) und "Perspex Island" (1991). Witzigerweise gibt es auf "Eye" den Song "Queen Elvis" zu hören, den es auf jenem Album gar nicht gab. Mit "I Often Dream Of Trains" gab es 1984 schon mal ein ähnliches Album. "Eye" ist angeblich nicht so "legendär" wie jenes, kann aber nach meiner Meinung im Vergleichstest locker bestehen.
(24.02.2013) Fatal error: Uncaught Error: Call to undefined function mmdb_link_txt() in /home/a18fqq0wwcft/migrated_webspace/www/html/w4l/grabbelkiste.php:878 Stack trace: #0 {main} thrown in /home/a18fqq0wwcft/migrated_webspace/www/html/w4l/grabbelkiste.php on line 878 |































































































































(02.10.2026)