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Michaels aktuelle Plattentipps

Die ersten Platten des aktuellen Jahres sind wegsortiert und findet Ihr hier!
(24.03.2019)

Sean O'Hagan: "Radum Calls, Radum Calls" (Drag City, Nov. 2019)
[Microdisney | High Llamas]
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Bonnie Prince Billy: "I Made A Place" (Domino, Nov. 2019)
Ich mag in der Regel, was der Mann macht, aber die Vielzahl seiner Haupt- und Nebenprojekte sowie Kollaborationen überfordert mich doch manchmal etwas - unter anderem finanziell, wenn da mal irgendwo auf der Welt irgendein Album von oder mit Will Oldham erscheint. "I Made A Place" scheint aber wieder mal ein etwas wichtigeres Album zu sein: zwölf neue Lieder aus eigener Feder, eingespielt in seiner Heimatstadt Louisville/Kentuckky mit befreundeten Jazz- und Folkmusikern. Der erste Eindruck ist auch vielversprechend ...
(2019-12-01)
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Sunny War: "Shell Of A Girl" (Org Music, Aug. 2019)
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Allison Moorer: "Blood" (Thirty Tigers/Autotelic, Nov. 2019)
Kenner wissen natürlich, dass Allison die jüngere Schwester von Shelby Lynne ist. Vielleicht auch, dass beide eine schwere Kindheit hatten, in der der Vater zuerst die Mutter und dann sich selber erschossen hat. "Blood" ist sowohl ein Liederzyklus darüber als auch der Pendant zu den gleichnamigen Memoiren. Das schlicht, aber intensiv produzierte Album ist auf jeden Fall ein Meilenstein in ihrer Kariere und ich bin schon ganz gespannt, ob man auch hier bei uns an das Buch kommen kann.
(2019-11-24)
[Shelby Lynne]
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Joe Henry: "The Gospel According To Water" (Edel/earMUSIC, Nov. 2019)
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Tindersticks: "No Treasure But Hope" (City Slang/Lucky Dog, Nov. 2019)
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Vetiver: "Up On High" (Loose, Nov. 2019)
Von Andy Cabics Folkrockband gibt es alle paar Jahre ein schönes, neues Album, auch wenn mir der Vorgänger "Complete Strangers" klangtechnisch überhaupt nicht gefallen hatte. Aber auf "Up On High" klingt auch alles wieder ganz wunderbar.
(2019-11-21)
[Complete Strangers]
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Neil Young & Crazy Horse: "Colorado" (Warner/Reprise, Okt. 2019)
Was einer meiner allergrößten musikalischen Helden in den letzten Jahr(zehnt)en so getrieben hat, das hat mich kaum noch interessiert. Manchmal hab ich mir, aus alter Gewohnheit, ein neues Album zwar noch gekauft, teilweise fand ich es dann auch "ganz OK", selten wirklich gut, manchmal leider aber auch ziemlich furchtbar. Details über meine "innere Zerissenheit" könnt Ihr zum Beispiel über das 2012er Werk "Psychedelic Pill" oder das 2017er Werk "Peace Trail" nachlesen. "Colorado" habe ich jetzt ausnahmsweise mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit gegönnt, was zum einen damit zu tun hat, dass Neil seine alten Kumpels von Crazy Horse aus der Rente zurückgeholt hat, zum anderen aber auch, weil der erste Appetithappen im Internet durchaus vielversprechend klang. Dann kam die Ankündigung für die Vinylausgabe: fast 50 EURO sollten für ein Fast-Doppelalbum mit nur drei bespielten Seiten und einer "Bonus Single" bezahlt werden! Da fiel mir doch glatt der Kitt aus der Brille: sowas geht gar nicht! Schließlich habe ich fast zwei Wochen gezaudert und mir schließlich für schlappe 18 OIRO doch noch die CD gekauft, unter anderem weil die Profi-Kritiker im Rolling Stone "Colorado" sogar zum Album des Monats gemacht haben. Jetzt höre ich gerade diese optisch durchaus amsprechende CD und weiß immer nicht so recht, ob ich das Album nun gut finde oder nicht. Das beste Lied ist auf jeden Fall die Nummer aus der Vorankündigung. Richtig schlechte Lieder gibt es auch nicht. Aber einen neuen Klassiker habe ich bisher nicht entdecken können.
(2019-11-17)
[Psychedelic Pill | Peace Trail]
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The Düsseldorf Düsterboys: "Nenn Mich Musik" (Staatsakt, Okt. 2019)
Ob das jetzt kommerziell clever ist? Auf jeden Fall "künstlerisch wertvoll", wenn sich zwei Essener Jungs, die uns vor etwas mehr als einem Jahr mit "International Music" beglückt haben, indem sie Velvet Underground auf Deutsch neu erfanden, sich nun einen so schrägen, neuen Namen geben, aber eine durchaus ähnliche und ebenfalls gelungene neue Platte herausbringen, die vielleicht etwas ruhiger daherkommt, uns aber wieder staunen lässt!
(2019-11-17)
[International Music ]
Circles At The Sun: "Let It Wander" (Rhino, Aug. 2018)
Eines der schönsten Alben, das ich in letzter Zeit gehört habe, auch wenn es schon über ein Jahr alt ist! Instrumentale Rockmmusik vom Keyboarder und dem Leadgitarristen der Chris Robinson Bruderschaft, die ich wohl verpasst hätte, wenn der angesprochene Gitarrist Neal Casl nicht vor wenigen Monaten verstorben wäre, noch viel zu jung mit 50 Jahren!
(2019-11-10)
[Interludes For The Dead] | Neal Casal | Chris Robinson Brotherhood ]
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Big Thief: "Two Hands" (4AD, Okt. 2019)
Bereits das zweite Album dieser New Yorker Band in diesem Jahr!
(2019-11-05)
[U.F.O.F.]
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Van Morrison: "Three Chords & The Truth" (Caroline/Exile, Okt. 2019)
In den letzten Jahren war der Mann extrem fleißig, teilweise erschienen sogar zwei Alben pro Jahr. Die habe ich mir zwar nicht alle angehört, geschweige denn angeschafft, denn es gab, ähnlich wie bei Bob Dylan, für meinen Geschmack zu viele Neuaufnahmen alter statt neuer, eigener Lieder. "Three Chord" bietet jetzt jedoch 14 mal neues Liedgut. "Dark Night Of The Soul", das erste Klangbeispiel im Internet, war so vielversprechend, dass ich nicht lange mit dem Kauf gezögert habe. Mein Fazit: wunderbarer Gesang, sehr gute Band (mit Akustikgitarrist Jay Berliner, Bassist David Hayes, Perkussionistin Teena Lyle und Organist John Allair sind sogar ein paar Mitstreiter aus früheren Zeiten mit dabei!), toller Klang, aber manchmal doch ein bisschen langweilig. Auch halten nicht alle Lieder die Qualität des Appetitanregers. Insgesamt aber doch eines seiner besseren Alben der letzten 10-20 Jahre.
(2019-11-03)
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The Monochrome Set: "Fabula Mendax" (Tapete, Okt. 2019)
Die Band war mal ein Geheimtipp aus der Punk/New Wave-Zeit. Seit ein paar Jahren ist die wiedervereinigte Band extrem fleißig: fast jedes Jahr gibt es ein neues, tolles Album.
(2019-11-03)
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Simon Joyner: "Pocket Moon" (BB*Island/Grapefruit, Okt. 2019)
Ich liebe diese Platten, bei denen ich mich in den Sessel vor den Plattenspieler setze und beim Zuhören das Textblatt lese. Platten von Cohen, Dylan und auch Van Morrison. Pocket Moon ist so ein Album ...
(2019-10-27)
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Iggy Pop: "Free" (Caroline, Sept. 2019)
Iggy Pop singt Lieder von einem Jazztrompeter - da bin ich natürlich neugierig geworden. Als Typ fand ich Iggy schon immer cool - seine Musik hat mich aber oft nicht interessiert, wie ich zugeben muß. Das neue Album, musikalisch weitestgehend von Jazztrompeter Leron Thomas und der Gitarristin Novelller geprägt, beide mir bisher völlig unbekannt, hat mich jetzt aber gekriegt. Ausschlaggebend war nicht zuletzt ein tolles Konzert aus Paris auf ARTE, bei dem das komplette Album gespielt wurde. Hier noch der Hinweis an alle Hardcore-Fans von Iggy, die einen Bogen machen um "Free": das ist ein Klassealbum und 100% Iggy. Nur zur Abwechslung mal etwas weniger Gitarrenbreitseite und mehr subtile Klänge. Und natürlich Iggys Stimme. Und natürlich viel Trompete. OK - vielleicht doch nix für die Hardcorefans.
(2019-10-27)
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The Rails: "Cancel The Sun" (Thirty Tigers/Psychonaut Sounds, Aug. 2019)
Dies ist bereits das vierte Album der Tochter von Richard und Linda Thompson und dem aktuellen (?) Pretenders-Gitarristen James Walbourne, das ich fast übersehen hätte. Numero #2, "Fair Warning", kam ja bei Island, also mit der Unterstützung eines großen Labels heraus. Jetzt buck das Paar wieder etwas kleinere Brötchen, die aber natürlich trotzdem sehr geschmackvoll sind.
(2019-10-17)
[Pretenders | Richard & Linda Thompson | Fair Warning]
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Chrissie Hynde with The Valve Bone Woe Ensemble: "Valve Bone Woe" (BMG, Sept. 2019)
Die Sängerin der Pretenders gönnt sich ein Jazzalbum voll mit legendären Klassikern. Weil Nick Drakes "River Man", Brian Wilsons "Caroline No" und John Coltranes "Naima" dabei sind konnte ich nicht widerstehen. Die musikalische Mischung ist insofern ungewöhnlich, als dass zum Bigbandsound elektronische Effekte und Bearbeitungen hinzukommen. Das ist eigentlich nicht mein Ding, klingt aber überraschend gut und spannend!
(2019-10-14)
[Pretenders | John Coltrane | Nick Drake]
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Mark Mulcahy: "The Gus" (Mezzotint, Sept. 2019)
Mark Mulcahy war mal die Stimme der wunderbaren Miracle Legion. Seit einigen Jahren kommen gelegentlich diese leicht kauzigen Soloalben heraus. Tolle Stimme, grandiose Lieder. Leicht schräge, aber immer sehr originelle Arrangements - ich liebe das!
(2019-09-24)
[Miracle Legion]
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