Louise präsentiert: Michaels aktuelle Plattentipps

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Michaels aktuelle Plattentipps

Die ersten Platten des aktuellen Jahres sind wegsortiert und findet Ihr hier!
(01.05.2018)

Father John Misty: "God's Favorite Custumer" (Bella Union, Juni 2018)
Josh Tillman ist ziemlich fleissig, denn das Vorgängeralbum "Pure Comedy" ist gerade mal ein Jahr alt. Und genauso wie beim Vorgänger wollte ich mir das neue Album zuerst auch nicht kaufen, wobei ich nicht mehr weiß, woher meine geplante Zurückhaltung stammt. Wahrscheinlich war das irgend ein Review, irgendwo im WWW aufgeschnappt, den ich auch gar nicht wiederfinden kann. Der erste eigene Höreindruck vom neuen Album: alles etwas sparsamer umgesetzt als zuletzt und deshalb (vielleicht) sogar noch besser. Aber am besten abwarten und noch öfter hören ...
(17.06.2018)
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Rita Coolidge: "Safe In The Arms Of Time" (Blue Elan, Mai 2018)
Darf man bei einer Lady vom Format von Rita Coolidge von einem gediegenen Alterwerk sprechen? Ich habe mich sehr auf diese Neuerscheinung gefreut, alles klingt so gut wie erhofft (bzw. erwartet), es gibt keine negativen Überraschungen durch überflüssige Versuche, Top Of The Pops zu sein. Ich bin also zufrieden. Aber eigentlich höre ich Rita nur gerne singen ...
(17.06.2018)
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Sarah Louise: "Deeper Woods" (Thrill Jockey, Mai 2018)
Eine mir bislang unbekannte amerikanische Gitarristin mit Schwerpunkt auf dem 12saitigen Instrument, die mich aufgrund dieser Tatsache sowie ihres recht sperrigen Songmaterials und ihres ungewöhnlichen Einsatzes der eigenen Stimme an meinen alten Helden Tim Buckley, vor allem dessen Album "Starsailor", erinnert, ohne natürlich genauso zu klingen. Mein Vertrauen auf den guten Geschmack des Plattenlabels Thrill Jockey und ein kurzes Online-Reinhören in die ersten Lieder haben mich zum Kauf überredet, allerdinx ist mein Fazit nach zweimaligen Durchhören doch etwas ambivalent, schwankend zwischen toll und eher nervig. Ich setzte am besten auf einen weiteren Hörversuch zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht nicht unbedingt beim Autofahren, wo ich auch "Starsailor" eher selten geniessen kann ...
(17.06.2018)
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The Green Apple Sea: "Directions" (Hometown Caravan/K&F, Mai 2018)
Das neue Album der inzwischen in Nürnberg beheimateten Band um den Sänger und Songschreiber Stefan Prange wurde ja bereits durch die nachträgliche Vinylveröffentlichung von "Northern Sky - Southern Sky", dem 2010er Meisterwerks (auf jeden Fall aus meiner Sicht!) der Band, im vergangenen Frühjahr angekündigt. Der Stil des neuen Albums ist durch die stärkere Verwendung der Keyboards von Christian Ebert etwas weg vom Folk in Richtung Pop verschoben, aber es gefällt mir trotzdem recht gut. Bei den Songs war für mich vor allem durch die ersten drei Lieder des letzten Albums ("Northern Sky", "Nightmares" und "Satelite Wings") die Messlatte für das neue Album so hoch gesetzt, dass mit einer weiteren Steigerung nicht gerechnet werden konnte - und auch nicht mußte. Schau'n wir also mal, wie sich das Album so entwickelt ...
(17.06.2018)
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M. Walking On The Water: "Dogma 13" (Fuego, Mai 2018)
Diese Platte kann man/frau nur per ordern, weshalb das beste Album der Band seit längerem wohl kaum ein Verkaufshit wird. Sechs neue Akustikversionen von Liedern der ersten drei Alben, herausragend ist besonders der Opener "Pluto" vom gleichnamigen Album von 1989, sowie eine beeindruckende Version des Depeche Mode-Klassikers "Enjoy The Silence". Ich wusste gar nicht, dass ich 80er-Synthie-Pop mag ...
(12.06.2018)
Ryley Walker: "Deafman Glance" (Dead Oceans, Mai 2018)
Völlig aus der Zeit gefallener Folkjazz des Gitarristen aus Chicago. Der neue Tim Buckley? Nee, aber immer noch der alte Ryley!
(12.06.2018)
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Courtney Barnett: "Tell Me How You Really Feel" (Marathon/Milk, Mai 2018)
Ist Courtney die Rettung des Indie-Gitarrenrocks oder einfach nur eine tolle Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin? Mich beeindruckt vor allem ihr Talent zu lakonisch-brillianten Texten.
(12.06.2018)
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Arctic Monkeys: "Tranquility Base Hotel + Casino" (Domino, Mai 2018)
Das erste Album, das ich mir von der Band gekauft habe, nachdem bisher nur ein paar ein paar 10-Zoll-EPs aus den Jahren 2009 bis 2011 aus den sicherlich inzwischen bekannten Gründen den Weg in meinen Plattenschrank gefunden haben. Warum gerade jetzt? Vor allem, weil die Musik inzwischen eher u mir passt und nicht mehr ganz so hektisch daherkommt ...
(12.06.2018)
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Ry Cooder: "The Prodigal Son" (Caroline/Perro Verde, Mai 2018)
Ry Cooders Musik weiß ich schon seit vielen Jahren zu schätzen. Mein Einstieg war 1979 das Album "Bop Till You Drop", zu meinem absoluten Favoriten wurde dann aber "Boomer's Story" von 1972, wovon ich blöderweise nur eine Cassetten-Kopie aus den 80ern mein Eigen nennen kann und das anscheinend aktuell als neues oder gebrauchtes Vinyl nicht zu einem vernünftiges Preis zu bekommen ist. Nach "Get Rhythm" von 1987 erschienen gefühlt fast nur noch Filmsoundtracks, für die ich mich auch ab und zu interessiert habe, aber allmählich verschwand der Meister der Slidegitarre von meinem Radar. Somit ist das jetzt mein erstes, neues Cooder-Album seit sehr vielen Jahren - und es klingt so gut, als hätte es da gar keine Unterbrechung gegeben.
(27.05.2018)
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Locust Fudge: "Oscillation" (play loud!, April 2018)
In den 90ern gehörten Krite und Schneider aus der ostfestfälischen Provinz mit ihren diversen Bands (Speed Niggs, Hip Young Things, Great Tuna, Sharon Stoned) zu dem Besten, was es an Gitarrenmusik in deutschen Landen gab. Ihre beiden gemeinsamen Alben im Glitterhaus unter dem Namen Locust Fudge wurden 2014 auf Vinyl wiederveröffentlicht und ich konnte die beiden mit ihrem neuen japanischen Drummer im MUZ in Nürnberg erleben. Jetzt gibt es doch tatsächlich ein neues Album, nur als Vinyl mit Bonus-CD erhältlich, das wunderbar den Zeitgeist vor einem Vierteljahrhundet einfängt, aber überhaupt nicht nostalgisch daherkommt. Es gibt tolle Gäste, die den künstlerischen (wenn schon nicht kommerziellen) Status der beiden gut verdeutlicht: die legendären amerikanischen Gitarristen J Mascis (Dinosaur Jr.) und Chris Brokaw (Come, Codeine, Dirtmusic), sowie die ebenso legendären deutschen Drummer Zappi Diermeier (Faust) und Wolfgang Seidel (Ton Steine Scherben) .
(27.05.2018)
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The Decemberists: "I'll Be Your Girl" (Rough Trade/Capitol, März 2018)
Auch hier war der erste Höreindruck vor dem Kauf nicht so gut (neuer Produzent ..., Mainstream ..., mehr Keyboards als Gitarren ...). Dann habe ich dem Album aber doch noch eine zweite Chance gegeben. Die Songs und die Stimme von Colin Melloy reissen es letztendlich raus und sorgen für ein schönes Album. Auch wenn mir die Gitarren etwas fehlen und ich den alten Produzenten Tucker Martine doch sehr schätze.
(27.05.2018)
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The Sea And Cake: "Any Day" (Thrill Jockey, Mai 2018)
Schon seit längerem kann ich mich alle paar Jahre auf ein neues Album dieser Band aus Chicago freuen, das immer erfreulich vertraut und gleichzeitig spannend und frisch klingt. Im Grunde könnte ich einfach meine Worte zum letzten Album "Runner" wiederholen, aber schaut dort einfach nach, wenn Ihr wollt. Deshalb hier nur kurz über das, was hier anders ist als gewohnt: Bassist und Gründungsmitglied (wie alle Bandmitglieder!) Eric Claridge ist nicht mehr dabei, wird aber nur auf einem Titel durch Kontrabassist Nick Macri ersetzt. Bei manchen Liedern spielt Drummer/Toningenieur John McEntire stattdessen auf dem Keyboard, bei anderen wird ganz auf Entsprechendes verzichtet, ohne dass da etwas fehlen würde. Im Mittelpunkt stehen sowieso immer die eleganten Gitarren von Archer Prewitt und Sam Prekop, sowie der lakonische Gesang von Letzterem.
(26.05.2018)
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Horse Feathers: "Appreciation" (Kill Rock Stars, Mai 2018)

Auch der von mir bislang sehr geschätzte Singer/Songwriter Justin Ringle aus Portland/Oregon hat jetzt plötzlich den Mainstream-Rock für sich entdeckt - auf jeden klingen die ersten Lieder des neuen Albums nicht mehr nach Folkclub, sondern irgendwie nach großer Bühne. Das sei ihm natürlich gegönnt, aber ich bin doch erst einmal etwas irritiert ...
(22.05.2018)

Beim zweiten Hörversuch assoziere ich nicht mehr Stadionrock, sondern eher 70er-Soul aus Memphis (Stax, Hi), was mich wieder versöhnlicher stimmt ...
(26.05.2018)

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Damien Jurado: "The Horizon Just Laughed" (Secretly Canadian, April 2018)
Witzigerweise diametral zu Okkervil River hat mich bei Damien Jurado beim ersten Hören vor allem der Klang der Keyboards (Hammond B3!!!) begeistert! Kein Rocksaxofon, dafür aber viele Gitarren. Insgesamt bleibt die Begleitung aber immer schön aufgeräumt, was ich im Moment sehr mag.
(12.05.2018)
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Okkervil River: "In The Rainbow Rain" (ATO, April 2018)
Will Sheff und seine Band höre ich mir immer an, wenn es was Neues zu Hören gibt. Den Titel "In The Rainbow Rain" fand ich zuerst etwas ungelenk bzw. zu platt, vor allem wenn man sich das mal in's Deutsche übersetzt, aber dann war das Cover doch so schön und der erste Klangeindruck so gut, dass ich die Vinylversion geordert habe. Beim zweiten und dritten Hören finde ich jetzt aber die Keyboards und das Saxofon immer unangenehmer (so 80ermäßig), dass ich jetzt nicht weiß, ob das vielleicht doch ein Fehlkauf ist ...
(12.05.2018)
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Van Morrison & Joey DeFrancesco: "You're Driving Me Crazy" (Sony/Legacy/Exile, April 2018)
Herr Morrison ist in den letzten Jahren veröffentlichungstechnisch ja wieder sehr aktiv. Außer bei "Keep Me Singing", der letzten Platte vornehmlich mit neuen, eigenen Liedern, hat mich das aber nicht mehr so wirklich interessiert. Deshalb wollte ich "You're Driving Me Crazy", das dritte, kurz hintereinamder folgende Album mit Jazz- und Bluesklassikern, auch komplett ignorieren. Ein paar Gründe haben mich dazu bewogen, doch mal hineinzuhören und mir diese Doppelalbum (über 70 Minuten!) dann sogar zu kaufen: neben einigen Coversongs aus der genannten Kategorie werden hier vor allem eher unbekannte Songs des Meisters mit einer virtuosen Jazzband unter der Leitung des mir bislang unbekannten Hammond-B3-Organisten und Trompeters Joey DeFrancesco neu interpretiert. Dabei gefällt mir besonders gut die neue Version des"Astral Weeks"-Klassikers "They Way Young Lovers Do". Nur die Shuffle-Version des bekannten Titels "Have I Told You Lateely" finde ich genauso uninteressant wie das Original oder die Coverversion von Rod Stewart. Außerdem scheint der Meister auf seine alten Tage als Altsaxophonist immer besser zu werden und macht neben dem virtuosen Troy Roberts (an Tenor- und Sopransaxophon) dabei eine gute Figur. Ansonsten klingt vor allem die Hammond von Bandleader DeFrancesco wirklich toll.
(04.05.2018)
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Guru Guru: "Rotate!" (Trance Music, April 2018)
Da es anscheinend keine Vinylversion geben soll, wollte ich mir die neue CD eigentlich am Samstag auf dem wunderbaren Konzert der Band in Dorsten kaufen. Dort hat Mani Neumeier dann aber doch eine Schallplattenveröffentlichung für den kommenden Monat angekündigt, auf die ich natürlich warten muss. Jetzt heißt es also: habt bitte noch etwas Geduld, bevor ich was Schlaues über "Rotate!" sagen kann ...
(29.04.2018)

Konzerthighlight: Treffpunkt Altstadt, Dorsten, 27.04.2018.
Vor fünf Jahren wurden mit dem Album "Electric Cats" noch schlappe 45 Jahre Guru Guru gefeiert und ich war alleine zum Konzert nach Dortmund gefahren. Um mir vorort nicht beim Warten die Füße in den Bauch stehen zu müssen traf ich dort mit der üblichen Verspätung erst um ca. halb Neun ein, um dann verwundert festzustellen, dass ich dadurch schon einen größeren Teil des Konzertes verpasst hatte - und zwar eines richtig gutes Konzertes. Ohne mich an dieses wichtige Detail erinnern zu können bin ich dieses Mal mit meinen W4L- bzw. Rusty Nails-Kumpanen Locke und Jörn rechtzeitig angereist, was eine richtig gute Idee unseres Trommlers war, denn die Gurus fingen auch zu ihrem 50sten wieder pünktlich an - und waren dabei gefühlt sogar noch besser als vor fünf Jahren!

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Laura Veirs: "The Lookout" (Bella Union, April 2018)
Ganz oben auf meiner Liste von Künstlerinnen, von denen ich mir ungehört neue Platten kaufen kann, steht diese Lady. Jede ihrer Platten, die ich in den letzten Jahren angeschafft habe, fand sich anschließend in meinen Jahrescharts wieder, mehrmals sogar auf Platz 1. Auch das neue Album ist von dieser Qualität, was wohl neben Lauras Stimme und Songs vor allem an der Produktion ihres Gatten und Trommlers Tucker Martine liegt. Außerdem gibt es (erstmals?) sogar ein Juwel von einem Coversong zu hören: nichts weniger als "Mountains Of The Moon" von meinen alten Helden, den Grateful Dead, zu finden im Original auf deren Album "Aoxomoxoa"
(29.04.2018)
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Josienne Clarke & Ben Walker: "Seedlings All" (Rough Trade, April 2018)
Das dritte Album des englischen Folk-Duos: so wie der Vorgänger ist es in jeder Hinsicht gelungen. Was ausserdem noch auffällt: Es klingt etwas mehr nach Singer/Songwriter und etwas weniger nach Folk. Neben Stimme und Songwriting wird Josienne als Saxofonistin und Blockflötistin immer interessanter, während ihr Partner zu einem immer besseren Gitarristen, Arrangeur und Tonmeister reift.
(28.04.2018)
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Kim Richey: "Edgeland" (Yep Roc, April 2018)
Die Liste der Künstler, von denen ich mir ungehört neue Platten kaufen kann, ist inzwischen überschaubar geworden. Die Sängerin und Songschreiberin aus Nashville gehört definitiv auf diese Liste! Als Gäste sind unter anderem die Labelkollegen Chuck Prophet, Robyn Hitchcock und Pat Sansone (vom Duo The Autumn Defense, ausserdem natürlich im Hauptjob bei Wilco!), sowie Pat McLaughlin und der mir bislang unbekannte Mando Saenz dabei.
Typisch für Nashville ist auch, dass die meisten der Lieder im Team mit anderen Songwritern aus Nashville entstanden sind. Hier möchte ich neben den bereits als Mitmusiker genannten Prophet, McLaughlin und Saenz noch Al Anderson (Ex-NRBQ) und Nashville Gitarrenlegende Mike Henderson erwähnen.
(27.04.2018)
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The Low Anthem: "The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea" (Joyful Noise, Feb. 2018)
Der Vorgänger "Eyeland" hatte ja die wunderbaren frühen Alben ("Oh My God, Charlie Darwin" und "Smart Flesh") um Elektronik und Krach erweitert und war mir, ehrlich gesagt, zu anstrengend. Das neue Album wollte ich deshalb zuerst auch ignorieren, habe dann aber trotzdem mal reingehört: Es gibt hier zwar so einiges Digitale zu hören, aber eben auch schöne Melodien und akustische Klänge - und keine irritierenden Lärmausbrüche. Ob ich's jetzt richtig gut finde? Das weiß ich noch nicht.
(18.04.2018)
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Tom Liwa: "Ganz Normale Songs" (Grand Hotel van Cleef, April 2018)
Vor etwa einem Jahr wurde das neue Album von Tom Liwa und seinen Flowerpornoes im Netz bereits angekündigt. Jetzt ist es zu meiner großen Freude da, auch wenn es nur unter dem Namen des Bandchefs daherkommt, aber immerhin sind alle seine Bandkollegen dabei.
Die "Ganz Normalen Songs" passen dieses mal auch auf eine Einzel-LP und haben alle extrem kurze Titel. Ob diese an den meisterlichen Vorgänger Umsonst & Draussen heranreicht kann ich noch nicht abschätzen, es ist auf jeden Fall sehr interessant und wurde Dank Produzent Tobias Levin auf jeden Fall richtig gut umgesetzt. Da konnte, wahrscheinlich zum ersten Mal, Liwas Musik mit dem Aufwand umgesetzt werden, die sie verdient. Das Plattenlabel unter den Leitung von Thees Uhlmann (Tomte) und Markus Wiebusch (Kettcar) scheint hier (relativ) viel Geld (und Liebe) hineingesteckt zu haben, ohne Liwa und seine Musik verbiegen zu wollen. So mag ich das.
(14.04.2018)
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Sly & Robbie meet Nils Petter Molvær feat. Eivind Aarset and Vladislav Delay: "Nordub" (Sony/Okeh, April 2018)
Hier haben wir mal ein gutes Beispiel dafür, dass ein Ding mehr als die Summer seiner Einzelteile ist bzw. zu sein verspricht: Sly & Robbie sind wahrscheinlich das beste, auf jeden Fall das bekannteste Rhythmusgespann des Reggae. Trotzdem habe ich mich noch nicht wirklich mit ihrer eigenen Musik beschäftigt. Auch von dem norwegischen Jazztrompeter Nils Petter Molvær kannte ich bisher nur sein bekanntestes Album "Khmer", das mir mal ein Freund kopiert hatte und auf dem Gitarrist Eivind Aarset auch bereits zu hören ist. Der Name des finnischen Klangtüftlers Vladislav Delay kam bisher nur als Produzent der finnischen Sängerin (mit äthiopischen Wurzeln) Mirel Wagner auf meiner Radar. Auf jeden Fall habe ich mir gesagt, dass das doch eine ziemlich spannende Mischung ist und mir das Album gefallen könnte. Ich kann sogar sagen: "Nordub" hat meine Erwartungen übertroffen!
(14.04.2018)
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Jeff Tweedy: "Together At Last" (Anti/dBpm, Juni 2017)
Da ich die letzten Wilco-Alben nicht mehr ganz so toll und Duo-Album mit seinem Sohn sogar enttäuschend fand habe ich mich für die Soloaufnahmen des Wilco-Chefs bei Neuerscheinung nicht interessiert. Jetzt gab's die Vinylausgabe bei meinem Lieblinx-Online-Händler mit zusätzlichem Kunden-Treue-Rabatt für schlappe 11 Oiro: Da musste ich schließlich doch noch zugreifen und lausche einem wirklich guten Album. Vielleicht liegt dass auch daran, dass es sich hauptsächlich um Wilco-Klassiker aus der mittleren Phase der Band handelt?
(14.04.2018)
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The Monochrome Set: "Maisieworld" (Tapete, Feb. 2018)
Die andere aktuelle Tapete-Aktion zur Rettung guter britischer Gitarrenmusik im noch jungen Jahr neben Peter Astor hat leider etwas länger gebraucht, bis sie der Postbote heute morgen bei mir abliefern konnte. Übrigenz und vorbildlicherweise wie immer bei Tapete als bezahlbares Vinyl inklusive CD für unter 20 Oiros!
(05.04.2018)
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