Indie-Folk vom Dachboden
Singer-Songwriterin Alela Diane präsentiert ihr neues Album »Who’s Keeping Time?«. Elf eindrucksvolle Songs, die zwischen Indie-Folk und Americana eine berührende musikalische Reise bieten.
Rund 20 Jahre sind vergangen, seit die Musikerin aus Portland mit ihrem zweiten Werk »The Pirate’s Gospel« erstmals auch in Europa größere Aufmerksamkeit erhielt. In dieser Zeit hat Alela Diane viel erlebt von Trennungen über Krankheit bis hin zur Mutterschaft. Meilensteine ihres Lebens, die sie immer wieder auf beeindruckende Weise in ihrer außergewöhnlichen Musik verarbeitet hat.
Ihr neues Album »Who’s Keeping Time?« ist eine Reflexion über die Jahreszeiten des Lebens – flüchtige Wahrheiten von Schönheit und Chaos im ständigen Wandel. Die Musikerin verrät: »Ende 2024 ging so eine Jahreszeit für mich zu Ende. Meine Töchter sind jetzt größer und ich habe keine Babys mehr, die mich nachts wecken. Ich konnte mich wieder selbst denken hören und meine Gedanken drehten sich immer mehr um die Musik.«
Auf dem malerischen Dachboden ihres viktorianischen Hauses aus dem Jahr 1892 schrieb Alela Diane ihre neuen Songs. Umgeben von alten Fotos, den Puppen ihrer Urgroßmutter sowie antiken Teppichen und Instrumenten entstand eine besondere Atmosphäre. Dort nahm sie »Who’s Keeping Time?« gemeinsam mit befreundeten und lokalen Musikern live und direkt auf. »Wir haben diese Songs gemeinsam in einem Raum eingespielt«, berichtet Diane. »Ohne Metronom, ohne Tricks und ohne viel Aufhebens. Das ist Musik, die aus den Herzen und den atmenden Körpern von Menschen kommt – so unvollkommen wir auch sein mögen.«
Authentisch und emotional – »Who’s Keeping Time?« von Alela Diane fängt das Leben in all seiner Schönheit und Vergänglichkeit ein.